Ihr Internet Explorer ist veraltet und unterstützt nicht alle Funktionen unserer Website.
Bitte verwenden Sie für eine funktinonelle Darstellung der ECG Website den Internet Explorer ab Version 8 oder Firefox oder Google Chrome.

Die ECG ist ein unabhängiges Beratungsunternehmen, das für zahlreiche Betriebe und Institutionen deutschland­weit und grenzüberschreitend als "externe Energieabteilung" tätig ist. Wir beraten bei der wirtschaft­lichen Gestaltung der Energieversorgung und entwickeln Konzepte, um Energiekosten durch modernes Energiemanagement zu senken.

  • Unternehmen - Kurzprofil

    ECG

    Als Beratungsunternehmen betreuen wir im internationalen Maßstab mehr als 1000 Unternehmen, Konzerne und Institutionen bei der wirtschaftlichen und technischen Gestaltung ihrer Energieversorgung. Im Vordergrund steht dabei die Optimierung der Energiekosten.

    Mit langjährigen Erfahrungen, kreativen Konzepten und genauer Kenntnis des europäischen Energiemarktes sichern wir unseren Kunden ein optimales Energiekostenmanagement. Für unsere Kunden in Deutschland und Europa betreuen wir den Einsatz und den Einkauf von rund 20.000.000 MWh/a Strom und rund 18.000.000 MWh/a Gas.

    Die Liberalisierung des europäischen Energiemarktes bietet bei der Energiebeschaffung viele Chancen. Doch um diese nutzen zu können, ist neben kontinuierlicher Preisbeobachtung und Verhandlungsgeschick gegenüber den Versorgern vor allem auch eine fundierte Kenntnis der EU Gesetzgebung nötig — ein komplexes Know-how, über das unsere Berater verfügen und zum Vorteil unserer Kunden nutzen.

    1986 aus der Energieabteilung der Badische Stahlwerke GmbH hervorgegangen, haben wir unser Leistungsspektrum kontinuierlich erweitert und beraten in ganz Europa große Industrieunternehmen ebenso wie mittelständische Betriebe.

  • Karriere machen mit Energie 

    Als Energieberatungsunternehmen entwickeln wir in den verschiedensten Industrien und Branchen Lösungen zur Optimierung der Energiekosten.

    Spezialisten mit dem Blick fürs Ganze

    Getreu unserem Leitsatz „Intelligent mit Energie umgehen" betreuen wir für mehr als 1.000 Kunden hersteller- und lieferantenunabhängig neben der reinen Strategiekonzeption auch die Implementierung von effizienten Lösungen und begleiten unsere Kunden langfristig bei der Umsetzung.

    Darum ist die Qualifikation unserer Mitarbeiter der zentrale Dreh- und Angelpunkt. Als "Spezialisten mit dem Blick fürs Ganze" (PDF) beleuchten wir Problemstellungen unter unterschiedlichen Aspekten und sind in der Lage, aus verschiedenartigen Ansätzen eine optimale Lösung zu entwickeln.

    Ingenieure/Wirtschaftsingenieure und Absolventen naturwissenschaftlicher Studiengänge spielen für uns eine wichtige Rolle.

    Zum einen betreuen wir vielseitige Projekte in technologiegetriebenen Industrien mit komplexen, energieintensiven Produktionprozessen.

    Zum anderen profitieren von Engineering-Kompetenzen gerade auch solche Unternehmen, in denen der Produktionsfaktor Energie nicht aktiv gemanagt wird und daher oft noch viel Gestaltungspotenzial im Entwurf einer modernen, nachhaltigen Energiearchitektur stecken kann.


    Sie sind Ingenieur, Naturwissenschaftler, Vordenker und Umsetzer? Sie wollen über den Tellerrand hinausschauen? Dann sind Sie bei uns richtig.


    Weiter zu: 3 wesentliche Gründe

  • Wir wachsen weiter

    Zum Ausbau unseres Teams suchen wir laufend qualifizierte und motivierte Mitarbeiter und freuen uns daher über Ihre Initiativbewerbung und danken für Ihr Interesse an unserem Unternehmen.

    Energieberater(-in)

    Wir erwarten
    • Abgeschlossenes Hochschulstudium mit technischem oder betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt
    • Interesse und Freude am Umgang mit Kunden
    • Sympathische Umgangsformen
    • Persönliches Engagement
    • Ein hohes Maß an Team- und Kommunikationsfähigkeit
    • Selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise
    • Fundierte Kenntnisse der Microsoft Office Produkte (insbesondere Excel und Word)
    • Solide Englischkenntnisse
    Wir bieten:
    • Der Position angemessene Vergütung
    • Übliche Sozialleistungen
    • Vorbereitung auf Ihre Beratertätigkeit „on the job" durch unsere erfahrenen Berater
    • Interessante Entwicklungschancen


    Sie haben sich wieder erkannt? Dann schicken Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung!

    E-Mail-Bewerbung:

    Wir freuen uns über Ihre elektronische Bewerbung an info@ecg-kehl.de

    Beachten Sie bitte, dass wir an E-Mail-Bewerbungen die gleichen Maßstäbe anlegen wie an klassische. Bitte schicken Sie keine offenen Dateien, sondern PDFs. Trennen Sie die Dateien zwischen Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und anderen Dokumenten. Die Gesamtdateigröße soll 4 MB nicht übersteigen.

    Sollte sich innerhalb eines halben Jahres keine vakante Stelle ergeben, löschen wir die von Ihnen übermittelten Daten.




  • ECG International  

    ECG in Europa

    Auf Grund unserer vielfältigen Erfahrungen mit Projekten für Kunden in ganz Europa besitzen wir umfangreiche Kenntnisse der europäischen Energiewirtschaft.

    Abgestimmt auf Kundenwünsche und Projektinhalte, arbeiten wir europaweit selbstständig oder in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern.

    Für unsere Kunden in Deutschland und Europa betreuen wir den Einsatz und den Einkauf von rund 20.000 GWh Strom und rund 18.000 GWh Erdgas.

  • Drei wesentliche Entscheidungsgründe
    für den Einstieg bei uns

    1. Ein dynamisches und spannendes Umfeld
    Intelligenter Umgang mit Energie ist DAS Zukunftsthema. Bei der ECG arbeiten Sie in einem Bereich, der ganz vorn dabei ist bei den wichtigen Entwicklungen unserer Zeit; Sie beschäftigen sich mit Themen von hoher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Relevanz. Die ECG ist eine hersteller- und energieerzeugerunabhängige Beratungsfirma; das stellt sicher, dass wir uns mit konzeptionell optimalen Lösungen befassen können. Als Mitarbeiter bei uns sind Sie nicht gehalten, einen bestimmten Energieträger, Energielieferanten oder ein bestimmtes technisches Konzept zu bevorzugen, sondern setzen Ihre analytischen und konzeptionellen Fähigkeiten für die bestmögliche Strategie ein.

    2. Einsteigen und rasch vorankommen
    Als - auch international tätiges - Beratungsunternehmen mit rund 40 Mitarbeitern bündeln wir viel Kompetenz bei jedem einzelnen Teammitglied. Wir erwarten viel von Ihnen, wir bieten Ihnen aber auch viel.

    • Absolventen mit Diplom oder Master: Wenn Sie nach dem erfolgreichen Abschluss Ihrer Hochschullaufbahn Ihre Karriere bei uns starten, werden Sie von erfahrenen Mentoren unterstützt und erhalten schon nach kurzer Zeit die Möglichkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten. Der Umfang der Verantwortung hängt von Ihren Leistungen und Ihrem Einsatz ab - Ziel ist, Ihnen binnen 24 Monaten einen breiten Überblick über unsere Kompetenzfelder zu verschaffen.
    • Absolventen mit Zweitqualifikation (MBA, Promotion): Angesichts Ihrer Qualifikationen wird von Ihnen eine schnelle Übernahme von Verantwortung für eigenständig bearbeitete Aufgaben erwartet. Sie tragen maßgeblich zur Lösungsfindung in Beratungsprojekten bei. Mit der Unterstützung Ihrer erfahrenen Mentoren führen wir Sie gezielt an die Übernahme umfangreicherer Verantwortung in Projekten sowie im Auf- und Ausbau von Kundenbeziehungen heran.
    • Fachkräfte mit Berufserfahrung: Je nach Ihrer bisherigen Erfahrung und Tätigkeit können wir Ihnen einen maßgeschneiderten Einstieg in unser Team anbieten, wenn Ihre Berufserfahrung bereits unserem Beratungsspektrum entspricht.


    3. Standortvorzüge
    Wer genießen kann, ist hier im Vorteil; wer rechnen kann, auch: der Unternehmensstandort Kehl am Rhein verbindet logistische Vorzüge mit einem hohen Freizeitwert.

    Kehl ist die deutsche Nachbarstadt von Straßburg. Nur wenige Minuten mit dem im Viertelstundentakt pendelnden Bus und eine neue Rheinbrücke für Fußgänger und Radfahrer trennen hier Europa-Metropole und gemütliche badische Kleinstadt. Die halbstündlich verkehrende Europabahn der Ortenau-S-Bahn fährt vom Bahnhof Kehl in nur 13 Minuten nach Straßburg und in 18 Minuten nach Offenburg, wo man Anschluss an die Hochgeschwindigkeitszüge TGV und ICE hat.

    Wer Internationalität schätzt, aber auch die 1.700 Sonnenstunden der Region, hat an unserem Unternehmensstandort alle Optionen.

  • News  

    Juli 2014
    Neu: myEnergyWeb – unser energiewirtschaftliches Analyse-Tool

    Künftig wird die Energiebeschaffung einfacher. Denn myEnergyWeb bündelt alle relevanten Energiedaten und macht sie jederzeit und überall nutzbar:

    • Marktdaten für Strom und Gas
    • Alle Energielieferverträge und Abnahmestellen auf einen Blick
    • energiewirtschaftliche Auswertungen
    • Nachschlagewerk Energiewirtschaft

    Unternehmen erhalten mit myEnergyWeb eine zentrale Plattform für alle ihre energiewirtschaftlichen Daten: Mühsame Preisrecherchen gehören ab jetzt der Vergangenheit an.

    weiterlesen (PDF, 500 KB)

    18. Juni 2014
    Der Gasmarkt im Inland öffnet sich in Etappen weiter

    SCHWEIZ: Die Versorger wollen die Vereinbarung mit Industriekunden ausbauen. Erst wenige Unternehmen haben aber bisher ihren Lieferanten gewechselt.

    „Finanz und Wirtschaft“ Nr. 47 vom 18. Juni 2014

    [...] «Grosskunden können durch die Beschaffung von Erdgas am freien Markt 30 bis 40% der Kosten einsparen, bezogen auf den reinen Energiepreis. Hinzu kommen noch Netzentgelte, die in der Schweiz im internationalen Vergleich relativ hoch sind», sagte Jürgen Joseph, Experte für industrielle Energieversorgung des Beratungsunternehmens Energie Consulting (ECG), im Gespräch mit FuW. [...]

    weiterlesen (PDF, 200 KB)

    Juni 2014
    Nur wer wagt gewinnt
    Chancen und Grenzen der Strombeschaffung für Produktionsprozesse am Spotmarkt

    Beitrag von Dr. Wolfgang Hahn in CHEManager 11-12/2014

    Die verlässliche Versorgung mit preiswerter Energie ist eine zentrale Herausforderung für energieintensive Produktionsprozesse, wie sie etwa in der chemischen Industrie die Regel sind. Die Kosten für die eingesetzte Energie spiegeln sich im Preis für das Herstellerprodukt und damit letztendlich in der Wettbewerbsfähigkeit des Herstellers wider. Seit etwa Mitte 2011 liegen nun die Preise für Strom an den Spotmärkten im Durchschnitt deutlich unter den Preisen an den Terminmärkten. Die derzeitige Entwicklung am Spotmarkt sowie die unveränderte Zielsetzung hinsichtlich des EEG sprechen dafür, dass das in den kommenden Jahren auch so bleiben wird.

    weiterlesen (PDF, 140 KB)

    Mai 2014
    Spitzenausgleich
    Mittelstand setzt auf Energieaudit

    Artikel in energiespektrum 05/2014

    Trotz der gestiegenen Anforderungen für die Rückerstattung von Strom- und Energiesteuern, dem sogenannten Spitzenausgleich, haben sich über 90% der berechtigten Mittelständler in Deutschland für das dazu notwendige Energieaudit entschieden.

    weiterlesen (PDF, 140 KB)

    Mai 2014
    Energieeffizienz und Kostenmanagement

    Ein Gespräch mit Dr. Wolfgang Hahn und Alexander J. Henze im Magazin Kompass des VDMB (Verband Druck+Medien Bayern)

    weiterlesen (PDF, 140 KB)

    29.04.2014
    ECG: Spitzenausgleich: Mittelstand setzt trotz höherer Kosten auf Energieaudit

    • Mittelstand erwartet steigende Energiepreise
    • Übergangsregelung für 2013 wurde genutzt

    Kehl, 29. April 2014. „Trotz der gestiegenen Anforderungen für die Rückerstattung von Strom- und Energiesteuern (sog. Spitzenausgleich) haben sich über 90 Prozent der berechtigten Mittelständler in Deutschland für das dazu notwendige Energieaudit entschieden.“ Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Wolfgang Hahn, Geschäftsführer des unabhängigen Beratungsunternehmens Energie Consulting GmbH (ECG) in Kehl.

    weiterlesen (PDF, 160 KB)

    19.03.2014
    ECG: Rückerstattung von Erdgas-Preisbestandteilen möglich

    • Bis zu 90.000 EUR Erstattung möglich bei 100 Mio. kWh Verbrauch
    • Erstattung entspricht bis zu 3 Prozent der Erdgaskosten

    Kehl, 19. März 2014. Unternehmen mit Erdgas-Verbrauch haben jetzt erstmals die Möglichkeit, sich bis zu 3 Prozent der von April bis September 2013 für den Gas-Einkauf entrichteten Kosten von ihren Versorgern zurückzuholen. Hintergrund sind gleich zwei Rückerstattungen in der Gas-Lieferkette, die im Zusammenhang mit der Gasnetzstabilität stehen (Regelenergie)

    weiterlesen (PDF, 160 KB)

    26.02.2014
    ECG: Bis zu 30 Prozent Einsparpotenzial beim Strompreis in 2014

    • Acht verschiedene Nebenkosten belasten Preis mit rund 10 Ct/kWh oder rund 60 Prozent
    • Ab 1.000.000 kWh Energieverbrauch Schnellprüfung empfohlen
    • ECG-Chef Hahn: „Das Thema Strompreiskompensation haben nur die ganz Großen fest im Blick.“

    Kehl, 26. Februar 2014. Der Strompreis enthält 2014 für Industrieverbraucher acht unterschiedliche Kostenfaktoren, die den reinen Energiepreis um mehr als 10 Ct/kWh, also um bis zu 60 Prozent, zusätzlich belasten. Die EEG-Umlage hat mit 6,24 Ct pro kWh den größten Anteil. Es folgen die Stromsteuer (2,05 Ct pro kWh), vier verschiedene Umlagen sowie die Konzessionsabgabe und das Netznutzungsentgelt. Beim Erdgas fallen nur vier Zusatzkostenarten an, die den Einkaufspreis um bis zu 35 Prozent erhöhen.

    weiterlesen (PDF, 120 KB)

    15. Januar 2014
    Hahn: "Auf der sicheren Seite ist niemand"

    Interview mit Wolfgang Hahn in Energie & Management

    Die Europäische Kommission nimmt die Entlastung der energieintensiven Industrie von der EEG-Umlage unter die Lupe. Wolfgang Hahn von der Energie Consulting GmbH in Kehl benennt die Probleme der aktuellen Regelung und mögliche Alternativen.

    weiterlesen (PDF, 800 KB)

    2. Januar 2014
    Strompreiskompensation erfordert von Anlagebetreibern viel Vorarbeit.

    Artikel in TRADENEWS EMISSIONS

    Für stromintensive Industrieunternehmen besteht 2014 erstmalig die Möglichkeit auf eine teilweise Rückerstattung der im Strompreis enthaltenen Emmisionsrechtekosten. Bei 13 Sektoren und acht Teilsektoren sieht die EU-Kommission das Risiko der Verlagerung von CO2-Emissionen und bewilligt deshalb Beihilfen, um eine Abwanderung zu verhindern.

    weiterlesen (PDF, 1,1 MB)

    News-Archiv

  • Stellenangebot

    Zum Ausbau unseres Teams suchen wir einen qualifizierten und motivierten Mitarbeiter  (m/w) im Bereich “Internationale Projekte“ und freuen uns daher über Ihre Bewerbung und danken für Ihr Interesse an unserem Unternehmen.

    Energieberater(-in) Internationale Projekte

    Wir erwarten
    • Abgeschlossenes Hochschulstudium mit technischem oder betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt
    • Interesse und Freude am Umgang mit Kunden
    • Sympathische Umgangsformen
    • Persönliches Engagement
    • Ein hohes Maß an Team- und Kommunikationsfähigkeit
    • Selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise
    • Fundierte Kenntnisse der Microsoft Office Produkte (insbesondere Excel und Word)
    • Perfekte Französischkenntnisse (Muttersprache), solide Englisch- und Deutschkenntnisse
    Wir bieten:
    • Der Position angemessene Vergütung
    • Übliche Sozialleistungen
    • Vorbereitung auf Ihre Beratertätigkeit "on the job" durch unsere erfahrenen Berater
    • Interessante Entwicklungschancen


    Sie haben sich in einer der Ausschreibungen wieder erkannt? Dann schicken Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung!

    E-Mail-Bewerbung:

    Wir freuen uns über Ihre elektronische Bewerbung an svenja.just@ecg-kehl.de

    Beachten Sie bitte, dass wir an E-Mail-Bewerbungen die gleichen Maßstäbe anlegen wie an klassische. Bitte schicken Sie keine offenen Dateien, sondern PDFs. Trennen Sie die Dateien zwischen Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und anderen Dokumenten. Die Gesamtdateigröße soll 4 MB nicht übersteigen.




  • Veranstaltungen 

    ECG Kundentag 2014

    Am Dienstag, den 20. Mai 2014, fand bei sommerlichen Temperaturen der traditionelle ECG-Kundentag statt. Veranstaltungsort war das “Molino“, die Eventlocation im spanischen Stil im nahegelegenen Neuried/Ichenheim. Neben dem alljährlichen Spargelessen wurde den Kunden eine Werksbesichtigung bei der weltweitbekannten Firma Herrenknecht AG angeboten. Gleich drei interessante Fachvorträge standen zudem auf dem Rahmenprogramm. Unter anderem referierte Herr Andreas Speer von der Bayerischen Landesbank in München zum Thema Rohstoffmärkte.

    Impressionen und die Vorträge finden Sie hier

    Kompaktseminar „Keine Angst vor Energiemanagement“

    10. – 11. April 2014

    Unsere Kompaktseminare zum Thema Energiemanagementsysteme im Juni und November 2013 waren sehr gefragt.

    Zusammen mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V., dem Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V., dem Bundesverband Keramische Industrie e.V. und dem Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. bieten wir Ihnen daher einen neuen Termin an:

    „Keine Angst vor Energiemanagement“
    Kompaktseminar zum Thema Energiemanagementsysteme für Energieverantwortliche in mittelständischen Industrieunternehmen
    am 10. – 11. April in Kehl-Goldscheuer in den Räumlichkeiten der ECG

    Im Rahmen des Seminars lernen Sie die Grundlagen von Energiemanagementsystemen (EnMS) kennen und erhalten einen Überblick über die gesetzlichen Mindestanforderungen. Praxisbeispiele und Übungen runden die theoretischen Grundlagen ab und zeigen dabei auf, wie ein EnMS erfolgreich und ressourcenschonend implementiert werden kann. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF)

    Aufgrund der großer Nachfrage bei den letzten beiden Seminaren empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung, da die Teilnahme auf max. 35 Personen beschränkt ist.

    Baden-Badener Energiegespräche

    Einmal jährlich veranstaltet die ECG im Kooperation mit EW Medien und Kongresse GmbH die Baden-Badener Energiegespräche, bei denen aktuelle Entwicklungen rund um unser Thema - Energie - von von Experten aus Energiewirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutiert werden.

    11. Baden-Badener Energiegespräche
    „Deutscher Energiemarkt im Umbruch“
    15.05.2014 - 16.05.2014

    Programmschwerpunkte

    • Folgen der Energiewende für Industrie und Gewerbe
    • Energiewende: Neue Anforderungen an EVUs und Industrie
    • Energiewende – langsam wird’s eng im Netz

    Programm und Anmeldeunterlagen als PDF

    Detaillierte Informationen finden Sie auch auf der Seite der EW Medien und Kongresse GmbH

    Seminar: Sonderregelungen bei Steuern, Abgaben und Umlagen auf den Energiebezug

    25. Februar 2014
    Eine Veranstaltung der ECG Energie Consulting GmbH in Zusammenarbeit mit der EW Medien und Kongresse GmbH

    Heutzutage setzen sich Preise für den Strom- und Erdgasbezug aus einer Vielzahl von Einzelbestandteilen wie Energieanteil, Netznutzungsentgelten, Steuern, Abgaben und Umlagen zusammen. Bei nahezu allen Kostenbestandteilen bestehen insbesondere für Unternehmen des produzierenden Gewerbes umfangreiche Möglichkeiten zur Rückerstattung bzw. Verminderung der Belastungen. Das Seminar berichtet praxisgerecht und zielgerichtet über die aktuellen Möglichkeiten und bietet damit die Basis für die Nutzung sämtlicher Sondertatbestände, um die Wettbewerbsfähigkeit für produzierende Unternehmen trotz der mit der Energiewende verbundenen Mehrbelastungen zu sichern.

    Themen

    • Bestandteile des Strom- und Erdgasbezugspreises
    • Rückerstattungsverfahren Strom- und Energiesteuer einschließlich Vorgaben der SpaEfV
    • Besondere Ausgleichsregelung EEG-Umlage
    • Sonderregelungen Netzentgelte Strom und Erdgas
    • Härtefallregelung Netzumlagen
    • Rückerstattung Konzessionsabgabe
    • CO2-Strompreiskompensation
    • Antragsvoraussetzungen, Fristen und Antragstellung

    Programm und Anmeldeunterlagen finden Sie hier

    „Keine Angst vor Energiemanagement” – Wiederholungstermin steht fest!

    Der Wiederholungstermin für das Kompaktseminar für Energieverantwortliche in mittelständischen Industrieunternehmen steht nun fest, es findet vom 28. - 29. November in Frankfurt a.M. statt.

    BDIWSM Zusammen mit dem Bundes­verband der Deutschen Industrie (BDI) und dem Wirt­schafts­ver­band Stahl- und Metallverarbeitung e.V. (WSM) wird die ECG erneut das bereits im Sommer mit großem Erfolg angebotene Seminar in Frankfurt a.M. durchführen. Erneut werden im Rahmen dessen die Grundlagen von Energie­management­systemen (EnMS) aufgezeigt sowie ein Überblick über die gesetzlichen Mindestanforderungen gegeben.

    Praxisbeispiele runden die theoretischen Grundlagen ab und zeigen dabei auf, wie ein EnMS erfolgreich und ressourcenschonend implementiert werden kann.

    Programm und Anmeldeunterlagen finden Sie hier

    „Keine Angst vor Energiemanagement”

    Kompaktseminar für Energieverantwortliche in mittelständischen Industrieunternehmen
    20. - 21. Juni 2013, Berlin (Wiederholungstermin im Herbst 2013)

    Kompaktseminar für Energieverantwortliche Zusammen mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die ECG ein Seminar angeboten, das die Grundlagen von Energiemanagementsystemen (EnMS) aufzeigt sowie einen Überblick über die gesetzlichen Mindestanforderungen gibt.



    Außerdem wurde anhand von Praxisbeispielen gezeigt, wie ein EnMS erfolgreich und ressourcenschonend implementiert werden kann.

    Das Programm finden Sie hier

    10. Baden-Badener Energiegespräche

    Die Baden-Badener Energiegespräche fanden vom 14.-15. Mai 2013 bereits zum 10. Mal erneut im Dorint Maison Messmer in Baden-Baden statt. Im Rahmen dieser Jubiläumsveranstaltung wurden unter anderem Fragen der Energiewende von Experten aus Energiewirtschaft, Wissenschaft und Politik in einem kritischen Dialog hinterfragt. Referenten waren unter anderem:

    • Hildegard Müller, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
    • Dr. Felix Matthes, Öko-Institut e.V.
    • Mechthild Wörsdörfer, Europäische Kommission
    • Dr. Wolf-Rüdiger Baumann, Gesamtverband textil+mode
    • Dr. Hermann Falk, Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
    • MinDirig Franzjosef Schafhausen, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
    • Dr. Hans Friedrich Bünting, RWE Innogy GmbH
    • Peter Franke, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen

    Die Teilnehmenden erlebten eine rundum gelungene und interessante Veranstaltung.

    Die Impressionen der Veranstaltung finden Sie hier

    9. Baden-Badener Energiegespräche
    „Energiemarkt Deutschland“
    03.05.2012 - 04.05.2012, Baden-Baden

    Programmschwerpunkte

    • Energiewende und ihre Auswirkungen Energiewende und ihre Auswirkungen Energiewende und ihre Auswirkungen Energiewende und ihre Auswirkungen
    • Brauchen wir überhaupt noch Kraftwerke?
    • Smart Energy: Luftschloss oder Geschäftsmodell?
  • Publikationen  

    ECG-Firmenbroschüre

    Intelligent mit Energie umgehen

    Download als PDF

    Energiemanagement für KMU

    Handlungsanleitung zur Ein- und Durchführung eines betrieblichen Energiemanagements

    Download als PDF

    Kunden über uns

    Auf den folgenden Seiten kommen nicht wir zu Wort, sondern unsere Kunden, die wir gefragt haben, wie sie uns und unsere Arbeit sehen.

    Download als PDF

    Energiemanagement

    Ihr Weg zu ISO 50001

    Download als PDF

  • Pressearchiv  

    29.04.2014

    ECG: Spitzenausgleich: Mittelstand setzt trotz höherer Kosten auf Energieaudit (Presseinformation ECG)

    19.03.2014

    ECG: Rückerstattung von Erdgas-Preisbestandteilen möglich (Presseinformation ECG)

    März 2014

    Veranstaltungshinweis "Energiemanagement"
    (SÜDWESTTEXT März 2014/ Nr. 78)

    26.02.2014

    ECG: Bis zu 30 Prozent Einsparpotenzial beim Strompreis in 2014 (Presseinformation ECG)

    Januar 2014

    Energiebeschaffung in der Aluminiumbranche
    (Aluminium Praxis - Zeitung für Bearbeitung & Anwendung 1/2014)

    Januar 2014

    Strompreiskompensation erfordert von Anlagebetreibern viel Vorarbeit.
    (Interview mit Wolfgang Hahn in Energie & Management)

    02.01.2014

    Hahn: "Auf der sicheren Seite ist niemand"
    (TRADENEWS EMISSIONS)

    12.12.2013

    CO2-Kosten-Beihilfe: Antragsbedingungen jetzt vollständig definiert (Presseinformation ECG)

    Dezember 2013

    Krankenhausenergie: Mit Investitionen sparen
    (Health & Care Management, Ausgabe 12/2013)

    Dezember 2013

    Energiekosten-Optimierung Gebäudetechnik
    (Wirtschaftsmagazin „inside B“)

    Oktober 2013

    Stromlieferverträge müssen CO2-Kosten enthalten
    (ECG-Artikel in GIESSEREI-PRAXIS)

    10.09.2013

    EU kürzt CO 2-Zertifikate
    (Handelsblatt News am Abend, Nr. 176)

    10.09.2013

    EU-Beschluss beflügelt CO 2-Preis
    (DOWJONES TradeNews Energy, Nr. 174)

    09.09.2013

    ECG: EU beschließt Emissionsrechte-Budget bis 2020 (Presseinformation ECG)

    02.09.2013

    ECG: Beihilfebedingungen für Belastungen aus dem Emissionshandel jetzt verabschiedet
    (Presseinformation ECG)

    07.08.2013

    Energieintensive Unternehmen: Zertifiziertes Energiemanagement ist jetzt Pflicht
    (Presseinformation ECG)

    15.07.2013

    Do it yourself spart Millionen
    (Energie & Management, Nr. 13-14, 2013)

    31.05.2013

    Die Folgen sind teilweise absurd.
    Interview mit Wolfgang Hahn zum Trend zur dezentralen Erzeugung
    (DOWJONES Energy Weekly, Nr. 22)

    15.05.2013

    Energieberatungen. Wie Unternehmen den Strompreis drücken
    (Handelsblatt online)

    Mai 2013

    ECG Kundentag 2013
    (Impressionen und Vorträge)

    Mai 2013

    Wümek 2013: Intelligenter Strom-Einkauf senkt Energiekosten in Kliniken
    (Presseinformation ECG)

    April 2013

    Richtiges Taktieren gefragt. Der Strom- und Gaseinkaufsring von Südwesttextil
    (SÜDWESTTEXT April 2013 / Nr. 67)

    08.04.2013

    Alle in einem Boot
    (Frankfurter Allgemeiner Zeitung)

    März 2013

    Bessere Konditionen durch gebündelte Beschaffung von Strom und Gas
    (Bergische Wirtschaft", IHK- Magazin für Wuppertal, Solingen und Remscheid)

    März 2013

    Systematisch zur Einsparung. Mit zertifiziertem Energiemanagement Ressourcen und Geld sparen (Der Betriebsleiter 4/2013)

    15.03.2013

    Stromintensive Industrie muss künftig für Netze bezahlen
    (DOWJONES Einkäufer im Markt)

    Februar 2013

    ECG: „Industrie muss Stromlieferverträge nachbessern lassen“
    (Presseinformation ECG)

    Januar 2013

    Änderung bei den individuellen Nutzungsentgelten
    (Infoblatt ECG)

    31.12.2012

    Energie ist ein spezielles Geschäft
    (Badische Neueste Nachrichten, Ausgabe 302)

    Dezember 2012

    Ökosteuerspitzenausgleich
    (Südwesttext Dezember 2012)

    Dezember 2012

    Neue Regelung bei der Stromsteuerentlastung
    (Aluminium Praxis 12/2012)

    Dezember 2012

    Wärme neu betrachtet
    (Energiespektrum 10/2012)

    09.11.2012

    Strom- und Energiesteuererstattung nur noch mit Energiemanagement
    (Presseinformation ECG)

    Oktober 2012

    Hohe Förderung durch neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz
    (e/m/w Zeitschrift für Energie, Markt, Wettbewerb)

    27.09.2012

    Unter Strom
    (Süddeutsche Zeitung)

    06.09.2012

    Guter Draht zum Energieversorger
    (Handelsblatt)

    August 2012

    Bundesregierung beschließt Offshore-Haftungsregelung und Einführung eines Offshore-Netzentwicklungsplanes
    (BMWi)

    August 2012

    Keine Angst vor Energiemanagement !
    (WSM Nachrichten 4/12)

    August 2012

    Am Anfang steht die Analyse
    (CAV - Die Zeitschrift für Chemie- und Pharmatechnik, Ausgabe 7-2012)

    August 2012

    Nicht zum Nulltarif / Potentiale solarer Energiegewinnung
    (Molkerei-Industrie, Ausgabe 8/12)

    05.06.2012

    Deutsche Kliniken können 200 Mio. Euro Energiekosten sparen
    (Presseinformation ECG)

    04.06.2012

    Mittelständler drohen Stromkostenreduktion zu verpassen
    (Smart Energy, Sonderausgabe Industrieanzeiger)

    08.05.2012

    Mittelständler drohen Stromkostenreduktion zu verpassen
    (Presseinformation ECG)

    März 2012

    3 Fragen an Dr. Jürgen Joseph
    (WSM Nachrichten)

    Februar 2012

    Spezialisten mit dem Blick fürs Ganze
    (BWK Bd. 84)

    18.02.2012

    Doppelt profitieren
    (Wirtschaftswoche)

    Februar 2012

    Gaspreis und Ölpreis: Eine neue Stufe des Wettbewerbs
    (ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE TAGESFRAGEN Heft 1/2)

    30.01.2012

    Deutschland am teuersten
    (Wirtschaftswoche)

    Dezember 2011

    Die Rechnung mit dem Klimaschutz gemacht
    (energiespektrum)

    30.11.2011

    Raus aus der Preisfalle
    (FTD)

    14.10.2011

    Erhöhung der EEG-Umlage - Aktueller Strompreis schaufelt Grab für die Wärmepumpe
    (Presseinformation ECG)

    August 2011

    Was müssen Molkereien beachten? Kraft-Wärme-Kopplung in der Milchindustrie
    (molkereiindustrie.de)

    Juni 2011

    Energiewende verdoppelt Strompreis bis 2020
    (ew)

    29.06.2011

    Durchblick behalten - Wie lassen sich Energiekosten begrenzen oder senken
    (FAZ)

    27.06.2011

    Die Aluindustrie geht als erste
    (FAZ)

    11.06.2011

    Bedingt ausstiegsbereit
    (Wirtschaftswoche)

    06.06.2011

    Kaltstart ins Ungewisse
    (Wirtschaftswoche)

    Mai 2011

    Energieprojekte auf dem Prüfstand
    (Energiespektrum, 05/2011)

    14.04.2011

    Konsequent auf Sparflamme gesetzt
    (Handelsblatt)

    März 2011

    Preissteigerung nach KKW-Aus nachhaltig gesehen
    (DOWJONES TradeNews Energy, 03/2011)

    März 2011

    Kraft-Wärme-Kopplung - ein neuer Trend für Industrieunternehmen
    (DOWJONES Engergy Weekley, 03/2011)

    Februar 2011

    Energiemanagementsysteme helfen doppelt, Kosten zu senken
    (Energiewirtschaftliche Tagesfragen, 02/2011)

    Februar 2011

    Hochspannung
    (Econo, 02/2011)

    Januar 2011

    Fiskus kassiert beim Großverbraucher ab
    (Energiespektrum, 01/2011)

    Januar 2011

    Lieferantenwechsel ohne Stolpern - Gaseinkauf nach der VERKIBA-Formel
    (Beschaffung aktuell 1/2011)

    Januar 2011

    Grünstromprivileg und EEG-Umlage
    (Südwesttext, 01/2011)

    November 2010

    Energiemanagement KMU
    (ECG, 11/2010)

    Oktober 2010

    Keine Maximalforderungen beim CO2-Ausstoß
    (BWK, Heft 10/2010)

    16.08.2010

    Das Sparpaket und seine Folgen - Die Angst der Stromfresser vor der Ökosteuer
    (Financial Times Deutschland)

    Juni 2010

    Sparen beim Einkauf
    (Energiespektrum, Heft 6/2010)

    März 2010

    Den goldenen Weg finden
    (Smart Energy, Heft 3/2010)

    2009/2010

    Märkischer Arbeitgeberverband
    Jahresschrift 2009/2010

  • Pressekontakt  

      


    Thomas Pfaff Kommunikation
    Dr. Antonia Green
    Höchlstraße 2
    81675 München

    Telefon+49 (89) 99 24 96-51
    Telefax+49 (89) 99 24 96-53
    kontakt@pfaff-kommunikation.de


  • ECG Leistungsspektrum  

    Einkaufsstrategien

    Die liberalisierten Energiemärkte Europas erlauben heute eine große Bandbreite von Beschaffungsstrategien und eine vollständig freie Auswahl des Energielieferanten. Neben den Chancen dieser Entscheidungsfreiheit bestehen ausgeprägte Risiken aufgrund stark volatiler Märkte für Commodities wie Strom, Erdgas, Öl, Kohle oder auch CO2-Emissionszertifikate. ECG unterstützt Unternehmen bei der Auswahl der auf die betrieblichen Belange optimal orientierten Einkaufsstrategie. Durch die große Anzahl von Beratungsprojekten verfügt ECG über exzellente und stets hochaktuelle Kenntnisse der Anbieterlandschaft.

    • Marktbeobachtung / ECG Market Watch
    • Definition betriebsspezifischer Beschaffungsstrategie (Festpreise, Tranchenmodelle, Subbilanzkreisvertrag, Portfoliomanagement)
    • Risikomanagement / Beschaffung auf Termin- und Spotmärkten
    • Stromeinkaufsringe / Gaseinkaufsringe (interaktive Landkarte)
    • Ausschreibungsverfahren
    • Angebotsbewertung / Verhandlung
    • Energiewirtschaftliche Prüfung von Lieferverträgen
    • Beschaffung besonderer Energiequalitäten (Ökostrom, Biogas)



  • ECG Leistungsspektrum  

    Energiemanagement und -technik

    Zu einem Fremdbezug von Strom, Wärme oder Kälte steht die eigene „on site“-Produktion dieser Nutzenergieformen grundsätzlich im Wettbewerb. Gerade in den vergangenen Jahren haben sich Belastungen auf den externen Bezug durch Netzentgelte, Umlagebeträge, Abgaben und Steuern stark erhöht. Hieraus resultiert häufig eine deutlich verbesserte Wettbewerbssituation von Eigenerzeugungsanlagen.

    Nicht benötigte Energie kostet am wenigsten – eigentlich eine Binsenweisheit. ECG identifiziert durch qualifizierte Effizienzberater im Betrieb vorhandene Einsparpotenziale und zeigt die wirtschaftlichen Alternativen auf.

    Zusätzlich fordert der Gesetzgeber zur Gewährung von Sonderregelungen für das Produzierende Gewerbe in zunehmendem Maße betriebliche Energiemanagementsysteme, wie etwa nach ISO 50001 zertifizierte Managementsysteme.

    • Energiecheck
    • Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (u.a. BHKW, Dampf- und Gasturbinenanlagen)
    • EEG-Anlagen
    • Contracting / Outsourcing
    • Energiemanagementsysteme (Begleitung Einführung, Auditierung, Erstellung Managementhandbuch, Vorbereitung bis zur Zertifizierung)
    • Wirtschaftlichkeitsberechnung von Energieanlagen
    • Potenziale zur Wärmerückgewinnung
    • Lastoptimierung
    • Nutzung von Fördertatbeständen (z.B. KfW-geförderte Effizienzberatung)



  • ECG Leistungsspektrum  

    Monitoring/Reporting

    Eine gute Kenntnis der eigenen Energiebedarfs- und Kostensituation bildet die Grundlage für alle weiteren Optimierungen im Bereich Energiemanagement und der Beschaffung. ECG schnürt das für die jeweiligen Unternehmensanforderungen genau passende Dienstleistungspaket.

    • Anwendungen zur strukturierten Marktbeobachtung, Auslösung von Beschaffungsvorgängen und Monitoring des Beschaffungshandbuchs / ECG Market Tracker
    • Vertragsdatenmanagement einschließlich Überwachung von Kündigungsfristen
    • Kontinuierliche Energiedatenverwaltung (Abnahmestrukturen, Preise und Kosten)
    • Kontrolle von Energiebezugs- und Netznutzungsabrechnungen
    • Erstellung von Reports und Energiebudgets



  • ECG Leistungsspektrum  

    Energie-Kompass

    Die Höhe der Aufwendungen für Energie wird heute auch stark von den Nebenkosten wie Netznutzungsentgelten, Steuern, Abgaben und Umlagen bestimmt. Es ist daher unerlässlich, den vorliegenden Status ständig auf notwendige und sinnvolle Verbesserungsmöglichkeiten hin zu untersuchen. Im Rahmen des ECG Energie-Kompass werden alle relevanten Aspekte auf Optimierungspotenziale hin beleuchtet und das Untersuchungsergebnis in einem ausführlichen Bericht zusammengefasst.

    • Lastganganalyse
    • Preisbenchmark Beschaffung
    • Sonderregelungen Netznutzungsentgelt Strom (singuläre, intensive und atypische Netznutzung)
    • Besondere Ausgleichsregelung EEG-Umlage
    • Härtefallregelung KWKG-Umlage
    • Härtefallregelung Umlage nach § 19 StromNEV
    • Befreiung Konzessionsabgabe
    • Nutzung von Sondertatbeständen / Rückerstattungsverfahren im Bereich des Stromsteuer- und Energiesteuergesetzes
    • Analyse Emissionshandelspflicht
    • Potenziale bei Eigenerzeugung

    Nach der Identifizierung von Verbesserungsmöglichkeiten unterstützt ECG bei der Erschließung und Umsetzung der Potenziale.



  • ECG Leistungsspektrum  

    CO2-Emissionen

    ECG ermittelt und optimiert das Emissionsinventar und übernimmt das betriebliche Monitoring (Soll/Ist->Vergleiche) und berät bei strategischen Entscheidungen (make-or-buy)

    • Einsatzoptimierung von Kraftwerken, KWK-Anlagen und Heizwerken
    • Ermittlung von CO2-Minderungspotenzialen
    • Antragstellung auf kostenfreie Zuteilung
    • Monitoringkonzepte / Überwachungspläne
    • Emissionsberichte
    • Emissionsüberwachung
    • Management des CO2-Portfolios
    • Zertifikatetausch EUA / CER / ERU (Swap, Kauf, Verkauf)



  • ECG Leistungsspektrum  

    Einkaufsringe der ECG

    Regionale Einkaufsringe für Strom, Erdgas und technische Gase sind ein Erfolgsmodell im liberalisierten Energiemarkt, speziell für mittelständisch geprägte Unternehmen. In Zusammenarbeit mit Unternehmerverbänden betreuen wir bundesweit zahlreiche Einkaufsgemeinschaften.

    Der Vorteil: Die Bündelung von Einkaufsvolumen verbessert die Verhandlungsposition und damit die Einkaufskonditionen.

    Wie funktioniert ein Einkaufsring?

    Die ECG Energie Consulting GmbH koordiniert für die Einkaufsringe alle notwendigen Arbeiten wie Datenerhebung und -analysen, Ausschreibungen, Angebotsbewertungen, Vertragsverhandlungen oder Vertragsgestaltung und berät die beteiligten Firmen bei der abschließenden Auswahl ihrer künftigen Energielieferanten. Nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen erhält jeder Ringteilnehmer einen individuell auf seine Bedürfnisse angepassten Bezugsvertrag.

    interaktive Landkarte der ECG-Einkaufsringe



  • Know how

    Christel Pradillon

    Christel Pradillon
    ECG Energie Consulting GmbH

    Märkte & Preise - Strommarkt

    Vor der Liberalisierung des Strommarkts existierte nur ein Stromanbieter. Zunächst hat die Liberalisierung des Strommarkts in Deutschland am 29. April 1998, zu starken Preiskämpfen und einem Konzentrationsprozess geführt. Viele Stromanbieter fusionierten oder bildeten Allianzen um sich Marktanteile zu sichern.

    Die großen Konzerne beherrschen nach wie vor den Markt. Heute wird die Stromversorgung in Deutschland im Wesentlichen von den vier großen Versorgungsunternehmen E.on, RWE, Vattenfall und EnBW sichergestellt. Diese vier Gesellschaften versorgen rund 80 % der Bundesrepublik Deutschland mit Energie. Neben den vier überregionalen Verbundunternehmen gibt es in Deutschland rund 900 Stromversorger. Doch nur die wenigsten davon verfügen über nennenswerte Kraftwerkskapazitäten. Sie müssen sich den Strom also an der Börse oder bei den "großen Vier" kaufen. Insgesamt haben seit der Liberalisierung des Strommarktes 25 Prozent der deutschen Verbraucher ihren Stromanbieter gewechselt. Diese Verträge bieten günstigere Verbrauchspreise. Der Wechsel des Stromanbieters wird für die Bundesbürger damit immer selbstverständlicher. Bei Gewerbekunden haben rund 50 Prozent ihren Stromanbieter bzw. den Tarif gewechselt, bei Industriekunden sogar 100 Prozent.

    Eine der Folgen dieser Entwicklung ist ein seit Jahren steigender Strompreis, der heute oftmals weit über dem Niveau der Zeit vor der Liberalisierung liegt.

    Ein wichtiger Faktor für den Strompreis ist die Erhöhung der Stromerzeugungskosten. Im Trend werden Kohle und Erdgas von Jahr zu Jahr immer teurer, und diese Mehrkosten werden auf die Kunden umgelegt.

    Ein in den vergangenen Jahren noch größerer Kostentreiber für das Stromkostenbudget war die schrittweise Erhöhung von Steuern, Abgaben und Umlagen auf den Stromverbrauch. Hier muss insbesondere die Stromsteuer und die EEG Umlage für die Erneuerbaren Energien genannt werden. Im Jahr 2012 liegt die Staatsquote bei den Stromkosten bei ca. 40%. Für das verarbeitende Gewerbe besteht die Möglichkeit die Steuern- Abgaben- und Umlagenlast zu reduzieren wenn entsprechende Anträge und Verfahren genutzt werden.

    Ein weiterer Kostenfaktor ist das sogenannte Netznutzungsentgelt der Netzbetreiber, das je nach Ausgangssituation 10-20% der Stromkosten ausmacht. Die Netzentgelte werden von der Bundesnetzagentur genehmigt und werden in den kommenden Jahren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht sinken, da gewaltige Investitionen in das Stromnetz notwendig sind um die Energiewende zu bewältigen. Diese zusätzlichen Kosten werden über die Netzentgelte auf alle Verbraucher umgelegt.

    Für die Strombeschaffung stellen die genannten Faktoren in Kombination mit sich volatil entwickelnden Marktpreisen und in Anbetracht der Vielzahl von in Deutschland tätigen Stromanbietern eine große Herausforderung dar.



  • Know how  

    Celestino Nieddu

    Celestino Nieddu
    ECG Energie Consulting GmbH

    Märkte & Preise - Erdgas  

    Seit Beginn der Liberalisierung des Gasmarktes in Deutschland im Jahr 1998 durch eine Energierechtsnovelle ist es zu wesentlichen, einschneidenden Veränderungen gekommen, die sich auch ganz konkret auf die Erdgasbeschaffung Ihres Unternehmens auswirken.

    Durch das Aufbrechen alter monopolistischer Strukturen und das Etablieren klarer gesetzlicher Spielregeln hat sich die Versorgerlandschaft deutlich gewandelt. So hat man heutzutage die Auswahl zwischen über 700 Erdgaslieferanten und unzähligen Preismodellen, die genau auf die Bedürfnisse des einzelnen Kunden abgestimmt werden müssen.

    Die Verschiebung zu Gunsten eines stärker ausgeprägten Angebots vor dem Hintergrund rückläufiger Erdgasverbräuche in den letzten Jahren hat auch die Natur des Erdgaspreises selbst stark beeinflusst. Fand sich vor einigen Jahren noch in den meisten Gaslieferverträgen eine sogenannte Ölpreisbindung, orientieren sich die Lieferanten jetzt bei der Preisstellung vielmehr an der Marktpreisentwicklung von Erdgas an den großen Handelsplätzen Europas.

    Als Konsequenz sieht sich der einzelne Endverbraucher einer unübersichtlichen Fülle von Angeboten unter dem starken Einfluss der nationalen und internationalen Marktentwicklung gegenüber. Die zentralen Fragen, mit welchem Lieferanten, über welches Preismodell und auch zu welchem Zeitpunkt zu beschaffen, lassen sich jedoch nicht so einfach beantworten.

    Als kompetenter Partner mit langjähriger Erfahrung in den europäischen Energiemärkten unterstützen wir Sie dabei, die maßgeschneiderte Lösung für Sie und Ihren Gasverbrauch zu finden.



  • Know how

    Alexander J. Henze

    Alexander Henze
    ECG Energie Consulting GmbH

    Märkte & Preise - Emissionshandel

    Mit dem europäischen Emissionshandel wollte die Europäische Union ein ökonomisches Instrument zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen schaffen. Entstanden ist ein System mit vielen Chancen und Optimierungsmöglichkeiten aber auch Risiken, Tücken und Fallstricken.

    Seit der Einführung des Emissionshandels im Jahr 2005 sind die Anforderungen von Handelsperiode zu Handelsperiode gestiegen. Wer nicht aus dem Emissionshandel aussteigen konnte, wird ab der dritten Handelsperiode, beginnend im Jahr 2013 einen steigenden Anteil seiner Berechtigungen zur Deckung seiner Treibhausgasemissionen ersteigern müssen. Es sei denn, er kann von Ausnahmeregelungen profitieren. Den Versuch, die eigene, kostenfreie Zuteilung für die dritte Handelsperiode optimal zu gestalten, haben alle betroffenen Unternehmen schon unternommen. Daher gilt es nun, die strategisch und ökonomisch richtigen Entscheidungen zu treffen. Hierzu sieht der Emissionshandel eine Reihe von Möglichkeiten vor: Emissionsberechtigungen können gekauft und verkauft werden, unterschiedliche Typen von Berechtigungen können gegeneinander gehandelt werden um von Preisunterschieden zu profitieren, Investitionen können getätigt werden, um die eigenen Emissionen zu reduzieren u.v.a.m. All diese Entscheidungen müssen vor einem sich ständig verändernden Wert der börsengehandelten Emissionsberechtigungen getroffen werden. Keine leichte Aufgabe!

    Wir können Ihnen helfen, die strategisch und ökonomisch richtigen Entscheidungen zu treffen und unterstützen Sie bei der internen Abwicklung des Emissionshandels und der Erfüllung der systembedingten Anforderungen. Sprechen Sie uns an – wir freuen uns drauf.



  • Know how

    Alexandra Lipp

    Katharina Tietz
    ECG Energie Consulting GmbH

    Märkte & Preise - Kohle

    Vor allem durch die wachsende Nachfrage in China und Indien wird die Bedeutung von Kohle als wichtigster Brennstoff zur Stromerzeugung weiter zu nehmen. Der Begriff Kohle umfasst in Deutschland Stein- sowie Braunkohle und ist der wichtigste Rohstoff zur Energieerzeugung. Es kann damit gerechnet werden, dass die Rolle von Kohle auch in Deutschland wieder weiter an Bedeutung gewinnt, da Alternativen zur Kernenergie gesucht werden müssen. Dieser Trend lässt sich bereits aus den aktuellen Statistiken zur Bruttostromerzeugung in Deutschland ableiten.

    Der Brennstoff Kohle wird weltweit momentan für ca. 40% der Stromerzeugung verwendet. Einschätzung zufolge wird diese Zahl bis 2030 durch den steigenden Anteil erneuerbarer Energien stabil bleiben. Der Vorteil von Kohle ist, dass die Vorkommen geographisch weit verteilt sind und damit keine Abhängigkeit von einzelnen Ländern besteht. Kohle wird momentan in mehr als 70 Ländern gefördert, die wichtigsten darunter sind die USA, Russland, China und Indien. Des Weiteren werden die Reserven von Kohle auf der Erde auf ca. 1.052 Milliarden Tonnen geschätzt, was bei gleichbleibender Förderung für weitere 143 Jahre ausreichen würde. Im Vergleich dazu liegen die statischen Reichweiten von Rohöl und Erdgas bei 53 Jahren bzw. 60 Jahren.

    Der Preis für Kohle, wie auch der Preis von Rohöl, hatte seinen Höchststand in 2008 erreicht, als der Preis für eine Tonne Kohle bei knapp 220 $ lag. 2009 fand eine Abkopplung des Kohlepreises vom Rohölpreis statt, seither pendelt der Kohlepreis um 100 $/t. Es wird damit gerechnet, dass sich diese Preislevel weiter halten wird.

    Für die Industrie bedeutet dies, dass Kohle auf lange Sicht einen günstigen und verfügbaren Rohstoff darstellt. Kohle kann für verschiedene Zwecke verwendet werden und auch mittelständische Unternehmen können Kohle in Braukohlestaubfeuerungsanlagen für die Erzeugung von Dampf verwenden. Durch die niedrigen Rohstoffpreise können sich diese Anlagen relativ schnell amortisieren. Jedoch muss besonders bei dem Einsatz von Kohle der Ausstoß von CO2 und damit die Klimabilanz des Unternehmens betrachtet werden.

    Gerade in der heutigen Zeit, in der mehr und mehr Wert auf „grüne“ Energien gelegt, wird die Verbrennung von Kohle technisch immer weiterentwickelt, da bei der Verbrennung von Kohle sehr große Mengen CO2 freigesetzt werden. Eine dabei entscheidende Rolle spielt die sogenannte CCS Technologie (Carbon Capture and Storage, deutsch: CO2 Abscheidung und Speicherung). Dabei werden die Kohlenstoffdioxidemissionen nicht in die Umwelt ausgestoßen sondern in unterirdischen Speichern verpresst. Diese Technologie befindet sich derzeit noch in der Entwicklungsphase und es wurden somit noch nicht alle Potentiale und Risiken komplett erfasst. Aus diesem Grund wird mit einem großflächigen Einsatz frühestens in 2020 gerechnet.



  • Know how

    Eric Mignot

    Eric Mignot
    ECG Energie Consulting GmbH

    Daniel Jödicke

    Daniel Jödicke
    ECG Energie Consulting GmbH

    Märkte & Preise - Ausblick Deutschland

    Vergleicht man den deutschen Energiemarkt mit anderen Ländern in Europa und der Welt so fallen mehrere Punkte auf, in denen sich Deutschland deutlich abhebt und die deutschen Energieverbraucher vor besondere Herausforderungen stellt.

    Deutschland hat weltweit eine Vorreiterrolle bei der Bewältigung der Energiewende. Dies hat langfristig betrachtet Vorteile, in den kommenden Jahren wird dies jedoch deutliche Auswirkungen auf die Energiekosten in Deutschland haben.

    Eines der wichtigsten Instrumente zur Finanzierung der Energiewende ist das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) welches Stromkunden seit dem Jahre 2011 mit deutlich mehr als 3 cent pro verbrauchter Kilowattstunde Strom belastet. Diese Umlage stellt europaweit die höchste an den Stromverbrauch gekoppelte Steuer, Abgabe oder Umlage dar. Da die Bundesregierung den Ausbau der regenerativen Energien noch steigern muss, wenn die für Deutschland deklarierten Klimaziele erreicht werden sollen, steht zu erwarten, dass die EEG Umlage weiter steigt.

    Die Energiewende hat im Jahre 2011 zur Abschaltung von 8 Atomkraftwerken geführt und die verbleibenden deutschen Atomkraftwerke sollen bis in das Jahr 2022 abgeschaltet werden. Betrachtet man die reinen Gestehungskosten für Strom, so kann ein Atomkraftwerk Strom so günstig wie kein anderes Kraftwerk produzieren. Der Wegfall dieser Kraftwerke führt dazu, dass die Produktionskosten für Strom in Durchschnitt steigen. Es ist abzusehen, dass die sukzessive Abschaltung weiterer Kernkraftwerke in den kommenden Jahren, Auswirkungen auf die an den Börsen gehandelten Strompreise haben wird.

    Mit der Abschaltung der Atomkraftwerke werden dem Strommarkt weitere Zwänge auferlegt, deren Bewältigung zusätzliche Kosten verursachen werden. Die regenerativen Energieerzeugungskapazitäten können nicht so schnell ausgebaut werden, dass sie in kurzer Zeit den Wegfall von fast 10.000 MW konventioneller Produktionskapazität ersetzen. Neben der reinen installierten Kapazität gilt es dabei auch die die schlechtere Verfüg- und Planbarbarkeit von Strom aus regenerativen Energiequellen wie Wind und Sonne zu berücksichtigen. Um weiterhin eine hohe Versorgungssicherheit für Strom zu gewährleisten und die entstandene Produktionslücke zu schließen, müssen konventionelle Kraftwerke hinzugebaut werden. Genehmigung und Bau eines Kraftwerks haben in der näheren Vergangenheit in Deutschland im Idealfall 5-9 Jahre in Anspruch genommen. Berücksichtigt man außerdem die schwierige Lage der Finanzmärkte und die großen Unsicherheiten in Bezug auf die weitere Entwicklung der europäischen Wirtschaft so scheint es zweifelhaft, ob zeitnah genug neue konventionelle Kapazitäten hinzugebaut werden, um eine gleichbleibend hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

    Neben den Erzeugungskapazitäten spielen auch die Transport- und Endverteilungsnetze eine große Rolle für die weitere Entwicklung des Strommarktes. Die Energiewende führt dazu, dass viele kleine Produktionsstätten, die sich meist weit entfernt vom Verbraucher befinden, an das Netz angeschlossen werden müssen. Die Anbindung von Offshore Windparks stellt hierbei eine ganz besonders große Herausforderung für die Netzbetreiber dar. Aus der Sicht der Netzbetreiber kann die Energiewende nur durch massive Investitionen in neue Stromtrassen und die Schaffung einer intelligenteren Netzarchitektur (Smart Grids) bewerkstelligt werden. Dies verursacht Kosten, die zum großen Teil über die Netzentgelte finanziert werden müssen. Es ist daher abzusehen, dass der bereits aus den vergangenen Jahren bekannte Trend der steigenden Netzentgelte auch in Zukunft weiter anhalten wird.

    Die Krise der Jahre 2008 und 2009 und Ihre Folgen hat im europäischen Erdgasmarkt eine Zeitenwende herbeigeführt. Die Konjunktion von krisenbedingt stark gesunkener Erdgasnachfrage mit gleichzeitig von der Politik vorangetriebenen Projekten wie dem Erdgasspeicherausbau und dem Bau neuer Versorgungspipelines hat zu einem Überangebot von Erdgas geführt. Dieses Überangebot von Erdgas wurde dann an den vorhandenen Erdgasbörsen vermarktet, was zum einen in den Jahren 2009 und 2010 zum Absturz der Erdgaspreise, zum anderen zu einem Kredibilitätsgewinn der Erdgasbörsen führte. Innerhalb kürzester Zeit entstand hier eine ganz neue Referenz für die Ermittlung eines Erdgaspreises, die nicht mehr, wie seit den 1960er üblich, auf der Kopplung des Erdgaspreises an den Ölpreis aufbaute. Was der Politik über Jahre hinweg nicht gelungen war, nämlich eine Lösung zu finden, wie die Erdgaspreisfindung von der Entwicklung der Ölpreise losgelöst werden kann, hat der Markt innerhalb von 2 Jahren bewerkstelligt.

    Diese positive Entwicklung des europäischen Erdgasmarktes geht einher mit weiteren Entwicklungen in der Welt, die uns eher positiv für die weitere Entwicklung der Erdgaspreise in Deutschland und Europa stimmen:

    Die USA haben in den vergangenen Jahren die Schiefergasproduktion massiv gesteigert und stehen kurz davor sich vom Import- zum Exportland für Erdgas zu entwickeln. Dies hat zur Folge, dass Flüssiggastransporte, die bisher in die USA gingen nun anderswo in der Welt nach Abnehmern suchen.

    Eine Reduzierung des Flüssiggasangebotes ist eher nicht zu erwarten, da Staaten wie Katar und Oman massiv in der Ausbau der Erdgasverflüssigungskapazitäten investiert haben und diese Investitionen rentabilisieren müssen. Da in Europa immer mehr Flüssiggasterminals gebaut werden, sollten zunehmende Flüssiggasimporte nach Europa sich in den kommenden Jahren eher positiv auf das allgemeine europäische und deutsche Preisniveau auswirken.

    Die günstige Erdgasmarktentwicklung der vergangenen Jahre auf der einen und weiter steigende Ölpreise auf der anderen Seite stellen eine Einladung an alle Heizölkunden dar sich Gedanken über eine Umstellung von Heizöl auf Erdgas zu machen.



  • Know how

    Eric Mignot

    Eric Mignot
    ECG Energie Consulting GmbH

    Märkte & Preise - Ausblick Europa

    Die auf EU 27 Ebene eingeführte Liberalisierung der Energiemärkte führt für europaweit tätige Unternehmen und Konzerne tendenziell zu einer Vereinheitlichung der Rahmendaten für Energieeinkauf und -einsatz in Europa. Parallel dazu hat die Energieversorgerwelt einen gewaltigen Wandel vollzogen und durch Fusionen und Übernahmen sind einige Versorger wie z.B. E.on, GDF Suez oder Endesa heute in fast allen Nationen Europas tätig. Theoretisch ist damit die Grundlage geschaffen um für einfache Kommoditäten wie Strom und Erdgas europaweit gültige Verträge mit einem Versorger abzuschließen um Mengen- und Strukturierungsvorteile nutzen zu können.

    In der Praxis stellt man jedoch fest, dass auf nationaler Ebene gewaltige Unterschiede in der Marktorganisation bestehen und eine übergreifende preislich optimierte europäische Ausrichtung des Energieeinkaufes sich an nationalen, gegebenenfalls sogar lokalen, Gegebenheiten orientieren sollte.

    Die Herausforderung für einen europaweit tätigen Einkäufer ist dabei festzulegen welche Elemente einer Beschaffungsstrategie auf europäischer Ebene festgelegt und welche an nationale bzw. lokale Rahmendaten angepasst werden sollten, um optimale Energiekostenbudgets für die einzelnen Standorte zu erzielen.

    Diese Aufgabe wird noch anspruchsvoller wenn ein Unternehmen sich für eine strukturierte Beschaffung entschieden hat. Dann besteht die Möglichkeit, aufgrund der großen Preisvolatilitäten im Energiemarkt sogar fast die Verpflichtung, sich auf europäischer Ebene Gedanken über ein Risikomanagement beim Energieeinkauf zu machen. Dies ist umso wichtiger da die Preistrends sowohl für Strom als auch für Erdgas seit Jahren in den Ländern Europas vergleichbar sind. So wird häufig deutlich, dass es sinnvoll ist nicht nur in einem Land Erdgas oder Strom auf Basis der Entwicklung der Energiepreise einzukaufen, sondern in allen Ländern für die ein ähnliches Beschaffungsmodell vereinbart wurde.



  • Know how

    Daniel Jödicke

    Daniel Jödicke
    ECG Energie Consulting GmbH

    Einsparpotentiale - Einkaufsstrategien

    Seit 1998 ist der Strommarkt liberalisiert, das heißt die Monopolstellungen der früheren Energieversorgungsunternehmen existieren nicht mehr. Seit der Marktöffnung können die Kunden den Stromversorger frei wählen, um von wettbewerbsfähigen Energielieferkonditionen zu profitieren. Der Liberalisierung des Erdgasmarktes begann erst verspätet ab dem Jahr 2004.

    Da die Marktpreisentwicklungen zunehmend volatiler werden, gilt es für Unternehmen, die richtige Einkaufsstrategie zu wählen, um die Energiekosten zu optimieren. Im Zuge der Marktliberalisierung haben sich daher parallel zur klassischen Vollversorgung neue Beschaffungsmodelle beim Energieeinkauf gebildet. Diese helfen den Industrieunternehmen die Verbrauchsmengen flexibel und die Beschaffungskosten transparent zu halten.

    Mit der der Festlegung auf ein Beschaffungsmodell ergeben sich für Industrieunternehmen Chancen und Risiken. Je nach Modell variieren der Abwicklungsaufwand sowie die Risiken bei einer preislichen Fixierung. Neben der Auswahl eines geeigneten Modells, spielt die Wahl des richtigen Abschlusszeitpunktes sowie die Struktur des Verbrauchsprofils für die Preisgestaltung eine große Rolle.

    Im Folgenden werden die verschiedenen Beschaffungsmodelle näher erläutert.

    Klassische Vollversorgung

    Bei der klassischen Vollversorgung wird stichtagsbezogen die gesamte Energiemenge eingekauft. Die Abrechnung der gelieferten Energie erfolgt dann zu einem zwischen Kunde und Händler fixierten Preis.

    Besondere Merkmale:
    • Die Planbarkeit der zukünftig erwarteten Energiekosten ist frühzeitig gegeben. Es besteht über den Lieferzeitraum hinweg Budget- und Planungssicherheit.
    • Der Abwicklungsaufwand ist verhältnismäßig gering, da nach Vertragsabschluss keine weiteren Transaktionen mehr anfallen.
    • Die Fixierung der Verbrauchsmenge zu einem bestimmten Termin birgt ein hohes Risikopotenzial, da sie sehr spekulativ ist.
    • Volatile Schwankungen am Energiemarkt sowie Preissteigerungen können ggf. umgangen werden, Preissenkungen oder Preistäler wiederum ggf. nicht erreicht werden.
    • Bei diesem Vertragsmodell können Mengentoleranzeinschränkungen anfallen.
    Indexierte Beschaffung

    Bei der indexierten Beschaffung wird der Energiepreis an die historische Preisentwicklung eines zugrundeliegenden Referenzproduktes gekoppelt (z. B. Gas- oder Ölpreisindizierung). Die Preisanpassungen erfolgen während der Belieferungsphase (in der Regel alle drei Monate zum Quartalsbeginn).

    Besondere Merkmale:
    • Auf Grund der Marktkopplung ergeben sich während der Belieferungsphase variierende Energiebezugspreise.
    • Da in regelmäßigen Zeitintervallen marktbedingte Preisanpassungen erfolgen, ist die Planbarkeit schwierig.
    • Der Abwicklungsaufwand ist moderat, da die Preisanpassungen automatisiert erfolgen. Dem gegenüber steht ein erhöhter Kontrollaufwand.
    • Bei diesem Vertragsmodell können Mengentoleranzeinschränkungen anfallen.
    Strukturierte Beschaffung

    Bei diesen Modellen wird der benötigte Energiebedarf in Teilmengen (Tranchen) unterteilt und die Beschaffung auf mehrere Zeitpunkte über das Jahr verteilt. Es wird immer nur ein Anteil des jährlichen Energiebedarfs beschafft. Dabei ist die Variation der Mengen als auch eine Fixierung zu definierten Zeitpunkten möglich. Grundsätzlich unterscheidet man die Modelle der horizontalen und der vertikalen Tranchenbeschaffung.

    Bei der horizontalen Tranchenbeschaffung werden die Teilmengen im Rahmen einer vorab definierten Beschaffungsphase vor der Belieferung zu denen dann jeweils gültigen Stichtagspreisen an den Beschaffungsmärkten fixiert.

    Das vertikale Tranchenmodell bietet den Vorteil, dass Teilmengen unterschiedlichen Volumens auch noch innerhalb des Lieferzeitraumes beschafft werden können.

    Zur Abrechnung des Lieferzeitraumes wird der mengengewichtete Durchschnittspreis aller Teilmengenbeschaffungen herangezogen.

    Besondere Merkmale:
    • Durch die Fixierung von Teilmengen an unterschiedlichen Zeitpunkten wird das Preisrisiko gestreut und eine Fixierung zum Höchstpreis vermieden.
    • Die Planbarkeit der zukünftig erwarteten Energiekosten ist erst nach der letzten Teilmengenfixierung möglich. Dieses kann vor dem Lieferbeginn beim horizontalen Tranchenmodell oder erst nach Abschluss der letzten Fixierung beim vertikalen Modell sein.
    • Der Beschaffungspreis entspricht dem Durchschnitt der Marktpreisbewegung.
    • Das Festlegen von Ziel- und Grenzpreisen zur automatisierten Beschaffung ist möglich.
    • Erfordert einen höheren Abwicklungsaufwand, da das Beschaffungsmodell eine konstante Beobachtung der Energiemärkte erfordert, um Preisentwicklungen einschätzen und Fixierungen vornehmen zu können.
    • Eine spätere Fixierung zum Festpreis bzw. eine Komplettfixierung der verbleibenden Tranchen zu einem günstigeren Marktpreisniveau ist in der Regel möglich.
    • Die Beeinflussbarkeit der Preise ist bis kurz vor Belieferungsbeginn möglich.
    • Mengentoleranzeinschränkungen werden häufig mit der Option von Mengenabverkauf oder -zukauf angeboten.
    Portfoliomanagement

    Diese Beschaffungsvariante wird wegen der zeitaufwendigen Bearbeitung und des hohen Personalaufwands, nahezu ausschließlich von Großunternehmen eingesetzt und betrieben. Mit Portfoliomanagement werden Energiebezugsverträge und ggf. Erzeugungskapazitäten verwaltet und ermöglichen eine permanente Optimierung des Produktions- und Beschaffungsportfolios. Ziel ist es, eine sichere und kostengünstige Energieversorgung unter Berücksichtigung der dabei auftretenden Risiken zu realisieren. Daher wird aktiv ein Risikomanagement betrieben, um das operative Risiko so gering wie möglich zu halten.

    Für das Portfoliomanagement sind detaillierte Verbrauchsprognosen sowie ein Fahrplan- und Bilanzkreismanagement nötig. Die Abwicklung beinhaltet in der Regel einen eigenen Börsenzugang, mit dem an Spot-, Intraday- und Terminmärkten kurz- als auch langfristige Standardprodukte (z. B. Tranchen, Bänder, Residualmengen, etc.) ganztägig beschafft werden können. Ein umfassendes Lieferantenmanagement ermöglicht auch die Versorgung durch mehrere Lieferanten.

    Besondere Merkmale:
    • Es ergeben sich verschiedene Energiepreise, wegen der großen Anzahl an Teilmengen, die eigenständig oder bei unterschiedlichen Versorgern beschafft werden.
    • Aufgrund der Vielfalt an Produkten, die beschafft werden können, ist die Planbarkeit schwierig.
    • Der Abwicklungsaufwand ist sehr hoch, da unterschiedliche Beschaffungsstrategien für Teilmengen festgelegt und überwacht werden müssen.
    • Weiterhin erfordert diese Beschaffungsmethode detaillierte Marktkenntnisse und ein hohes Maß an Verantwortung.
    • Die Verantwortlichen müssen zeitnahe Entscheidungen über Beschaffung und Kosten treffen.
    • Spezielle Datenverarbeitungsprogramme sind für die Durchführung und Realisierung des Portfoliomanagements erforderlich.



  • Know how

    Michael Borschensky

    Michael Borschensky
    ECG Energie Consulting GmbH

    Einsparpotentiale - Netzanschluss

    Der Netzanschluss ist der Einspeisepunkt für die Strom- bzw. Erdgasversorgung durch den Energielieferanten. Für die Energiebelieferung muss der Netzanschluss beim lokalen Netzbetreiber angemeldet werden – diese Aufgabe übernimmt in den meisten Fällen der Energielieferant für Sie. Um eine reibungslose Anmeldung zu gewährleisten, ist es wichtig, den zuvor bestehenden Stromliefervertrag (oder Grundversorgungstarif) fristgerecht zu kündigen und die für die Anmeldung des neuen Energielieferanten obligatorischen Informationen bereit zu stellen.

    Jeder Netzanschluss verursacht Kosten! Es gilt daher zu beachten, dass „unnötige“ Netzanschlüsse vermieden werden, sofern dies möglich ist. Die pro Netzanschluss anfallenden Netznutzungsentgelte werden vom lokalen Netzbetreiber erhoben und an den Energielieferanten weitergegeben, der diese in der Regel 1:1 an den Letztverbraucher durchreicht. Somit lassen sich diese Kosten nur in seltenen Fällen – im Gegensatz zum Energiepreis – mit Ihrem Energielieferanten verhandeln.

    Die Reduzierung der Netznutzungskosten ist eine Frage der Anschlusssituation! Eine Lösung kann beispielsweise in der Kumulierung von Netzanschlüssen liegen: Hierdurch lassen sich die sonst anfallenden Kosten mehrerer Netzanschlüsse auf einen oder wenige Netzanschlüsse kompensieren.

    Die Bedeutung der Netzentgelte wird zukünftig weiter zunehmen! Durchschnittlich betragen die Netznutzungsentgelte in vielen Fällen aktuell etwa 15-20% des Strompreises. Wir unterstützen unsere Kunden daher, mögliche Einsparpotenziale zu identifizieren, da die Netznutzungskosten voraussichtlich weiter ansteigen werden – in erster Linie begründet durch die Energiewende und die Aufnahme weiterer regenerativer Energien in die Stromerzeugung.

    Anstieg der Netznutzungsentgelte am Beispiel eines Einkaufsringes der ECG:

    Entwicklung Nutzungsentgelte



  • Know how

    Matthias Ebinger

    Matthias Ebinger
    ECG Energie Consulting GmbH

    Energiemanagementsysteme

    Die Bundesregierung hat in ihrem Energiekonzept (Stand September 2010) angekündigt, dass Steuervergünstigungen im Rahmen der Energie- und Stromsteuer Unternehmen nur noch gewährt werden, wenn diese Betriebe durch die Einführung eines systematischen Energiemanagements einen Beitrag zur Energieeinsparung leisten. Unternehmen sehen sich daher mit der Aufgabe konfrontiert, ein sinnvolles Energiemanagement zu implementieren, sowie die zugehörige Systematik zu erstellen, einzuführen und zu betreiben:

    Ausgangspunkt für die Einführung eines betrieblichen EnMS ist eine für das Unternehmen spezifische Energiepolitik, welche die Ziele des Betriebs beim Einsatz von Energie definiert.

    Mit der Einführung eines EnMS wird die Erfassung und Analyse des betrieblichen Energieeinsatzes sowie das Aufdecken von Verbesserungspotenzialen verfolgt. Die Umsetzung möglicher Verbesserungen (unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Notwendigkeiten) und die laufende weitere Kontrolle dessen stellen den langfristigen Erfolg des EnMS sicher.

    Zur Erfassung der betrieblichen Energiedaten ist es erforderlich, sowohl die Produktionsprozesse als auch deren Nebenprozesse und die Verwaltung zu berücksichtigen. Die notwendigen Daten sind z.B. aus Rechnungen und Lastgangdaten zu entnehmen. Bei der Erfassung muss ein vollständiger Überblick über sämtliche Verbraucher im Betrieb erreicht werden, unter Berücksichtigung der eingesetzten Energieträger (Strom, Erdgas, Wärme, …). Die wiederholte Durchführung ermöglicht den innerbetrieblichen Zeitvergleich (allerdings sollte beachtet werden, dass aufgrund unterschiedlicher Produktionsbedingungen und Witterungsverhältnisse ein Vergleich über Jahre hinweg nur bedingt aussagekräftig ist).

    Nach Erfassung und Auswertung der Energiezahlen gilt es nun, diese zu bewerten. Bei dieser Bewertung sind Energiekennzahlen (je t, je m2, etc…) als Vergleichsmaßstab hilfreich. Leider sind solche Kennzahlen meist zu allgemein und im Einzelfall u.U. wenig aussagefähig. Die schwierigste Aufgabe besteht sicherlich darin, auf Grundlage des ermittelten Datenmaterials konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen zu erarbeiten. Hierbei hat sich die Einbeziehung erfahrener Mitarbeiter und externer Berater als hilfreich erwiesen.

    Auf Grundlage der nach obigen Kriterien ermittelten „Hitliste“ der konkreten Ansatzpunkte kann dann anschließend der Maßnahmenkatalog für die Umsetzung erstellt werden.

    In der Phase der Implementierung werden die ausgewählten Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt und im Betrieb realisiert. Nicht durchgeführte Maßnahmen werden im Folgejahr erneut in die Bewertung aufgenommen.

    So gelingt es nicht nur energetischen Großverbrauchern, sondern auch kleineren Unternehmen, die vorhandenen Informationen zum Energieeinsatz sinnvoll zu sammeln, zu sichten und die notwendigen Schritte zur Erschließung von Energiesparmaßnahmen einzuleiten und umzusetzen.



  • Know how

    Matthias Ebinger

    Matthias Ebinger
    ECG Energie Consulting GmbH

    Stichtagsbeschaffte Vollversorgung vs. Strukturierter Beschaffung

    Durch die Öffnung der Energiemärkte bietet sich heutzutage jedem Energieeinkäufer neben dem bisherigen „klassischen“ Beschaffungsweg einer stichtagsbeschafften Vollversorgung die Möglichkeit einer strukturierten Beschaffung. Hierbei stellt sich jedoch die Frage, ob sich der anfallende Mehraufwand vor dem Hintergrund der unternehmensspezifischen Beschaffungsmengen und individuellen Rahmenbedingungen rechnen kann:

    Vollstromversorgung

    Der Begriff der stichtagsbeschafften Vollstromversorgung beschreibt den vollständigen Bezug der benötigten Strommenge über einen Versorger zu einem fest vereinbarten Preis, der an einem Stichtag fixiert wurde. Wesentliches Merkmal dieser Beschaffungsvariante ist also die Beschaffung der gesamten Menge an einem Tag für eine fest definierte Laufzeit zu dem zum Beschaffungszeitpunkt aktuellen Strompreisniveau am Markt.

    Trotz einzelner Nachteile (Zum Ende der Vertragslaufzeit sieht sich der Einkäufer erneut dem Marktpreisrisiko gegenüber bzgl. der Strommenge für den Folgezeitraum. Dies widerspricht eigentlich den gängigen Empfehlungen zur Risikodiversifizierung, falls der Energieeinkäufer nicht rechtzeitig die Verhandlungen bzw. die Ausschreibungen für den Folgezeitraum aufgenommen hat) hat die Stichtagsbeschaffung als historisch gewachsener und in vielen Unternehmen etablierter und präferierter Beschaffungsweg nach wie vor positive Aspekte, da insbesondere der geringe Ressourcenaufwand und die kalkulatorische Planungssicherheit während der Vertragslaufzeit für viele Abnehmer von Bedeutung sind. Um steigenden Kosten zumindest etwas zu entgehen, ist ein Preisvergleich durch Ausschreibung der Strommengen, idealerweise gebündelt mit mehreren anderen Abnehmern ratsam.

    Insgesamt empfiehlt sich die Stichtagsbeschaffung bei kleineren bis mittleren Abnahmemengen und für Unternehmen, deren Gesamtkosten nur in geringem Maße von den Stromkosten abhängen oder die für die Energiebeschaffung nur über geringe Personalressourcen bzw. Know-how verfügen.

    Strukturierte Beschaffung

    Die strukturierte Beschaffung, auch „Tranchenbeschaffung“ genannt, ist ein Instrument, mit dem einer der stärksten Hebel bei der letztendlichen Kostengestaltung im Stromeinkauf direkt besetzt wird. Hierfür wird aus dem gesamten Strombedarf des Kunden ein Summenlastgang gebildet, aus dem ein festes Base-/Peak-Mengenverhältnis ermittelt wird. Anschließend wird, je nach gewünschter Anzahl an Beschaffungsvorgängen, dieses Gesamtvolumen aufgeteilt. Die entsprechenden Teilmengen werden dann zu von dem jeweiligen Einkäufer selbst gewählten Zeitpunkten in einzelnen Schritten zu den Börsenschlusskursen für Base- und Peak-Produkte beschafft.

    Der Beschaffungszeitraum für die Platzierung der Tranchen kann ein Jahr und länger betragen. Dabei sind aufgrund der Volatilität des Strommarktes die gewählten Kaufzeitpunkte maßgebend für den am Ende realisierten gemittelten Strompreis, denn der abrechnungsrelevante Stromlieferpreis zzgl. der weiteren Entgelte, Abgaben und Steuern ergibt sich aus dem mengengewichteten Durchschnitt der einzelnen Handelspreise Base und Peak dieser Beschaffungen.

    Bei diesem Beschaffungsmodel wird in der Regel der Deckungsbeitrag / die Marge des Versorgers in einer vorher fest vereinbarten Vergütung abgerechnet. Dies ist z.B. über ein Aufgeld in Ct/kWh oder einem festen Betrag als Dienstleistungspauschale bei Vertragsabschluss möglich.

    Das Marktpreisrisiko wird mit Hilfe der Tranchenbeschaffung signifikant reduziert. Dieses Vorgehen ist trotz allem kein Garant dafür, den durchschnittlichen Marktpreis zu unterbieten, minimiert aber deutlich die Gefahr, einmalig mit der Gesamtmenge den ungünstigsten Zeitpunkt zu wählen und somit zum Höchstpreis einen Abschluss zu tätigen. Die Verteilung des Volumens auf mehrere Tranchen bietet mit überschaubarem Aufwand ein hohes Maß an Flexibilität und somit die Möglichkeit, positiv an der Volatilität des Marktes zu partizipieren. Dies setzt selbstverständlich voraus, dass der Entscheider das Marktgeschehen regelmäßig beobachtet, sich eine Marktmeinung bildet, zeitnah am Markt agieren kann und nicht durch einen langen Abstimmungsprozess behindert wird.

    Die strukturierte Beschaffung ist somit eine geeignete Kompromiss-Lösung, um dem Anspruch des Risikomanagements gerecht zu werden und die eingesetzten Ressourcen überschaubar zu halten!



  • Know how

    Michael Borschensky

    Michael Borschensky
    ECG Energie Consulting GmbH

    Portfoliomanagement

    Der Begriff des Portfoliomanagements ist weit verbreitet und wird daher teilweise in unterschiedlicher Weise definiert. Es sollte darauf geachtet werden, dass Anbieter und Abnehmer unter der Ausgestaltung des Portfoliomanagements das Gleiche verstehen. Definieren lässt sich Portfoliomanagement grundsätzlich als Beschaffungsinstrument für eine strukturierte Beschaffung, bei der das energiebeziehende Unternehmen typische Aufgaben des Energieversorgers übernimmt und auf diese Weise größere Freiheitsgrade nutzen kann. In erster Linie werden beim Portfoliomanagement die definierten Mengen am Großhandelsmarkt beschafft. Da dies in nur in seltenen Fällen vom Unternehmen selbst durchgeführt werden kann (sofern nicht die entsprechenden Börsenzulassungen, Händlerlizenzen, etc. vorhanden sind), übernimmt dies im Allgemeinen ein Mittler, z.B. der Energielieferant.

    Die Besonderheit des Portfoliomanagements liegt darin, dass eine „Zerlegung“ des Kundenlastgangs in möglichst viele börsennotierte, standardisierte Handelsprodukte stattfindet, um diese einzeln handeln zu können (Kauf und Verkauf) und die Kostentransparenz beim Energieeinkauf zu erhöhen. Hier gilt zu beachten, dass die meist langfristig beschafften Standardhandelsprodukte auf einer Verbrauchsprognose beruhen und es somit zu einer regelmäßigen Unter- bzw. Überversorgung kommt. Dieser sog. Regelenergieausgleich findet im Spothandel statt.

    Portfoliomanagement setzt voraus, dass eine klare Beschaffungsstrategie mit personellem Know-How gefahren wird. ECG unterstützt ihre Kunden dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen, indem individuelle Vertragsmodelle und Lösungskonzepte mit dem Portfoliomanager verhandelt werden. In der Regel ist Portfoliomanagement für Unternehmen interessant, die durch einen hohen Energieverbrauch ein großes Bewusstsein zur Kostentransparenz besitzen und durch große Handelsvolumina die durch das Portfoliomanagement anfallenden Kosten kompensieren können.



  • Know how

    Eric Mignot

    Eric Mignot
    ECG Energie Consulting GmbH

    Absicherung um jeden Preis?

    Die Energiemärkte haben in den vergangenen Jahren Preisentwicklungen erlebt, wie sie, historisch betrachtet, vorher niemals aufgetreten waren. So erreichten neben Rohöl auch Kohle, Erdgas und Strom nach einer noch niemals da gewesenen Preisrallye im Sommer des Jahres 2008 Rekordpreise. Diese Entwicklung ließ sich nicht durch Fundamentaldaten wie Angebot und Nachfrage oder Spannungen in den Ölförderländern erklären.

    Wie wir heute wissen waren es einzig und allein Entwicklungen auf den Finanzmärkten und ein noch niemals vorher dagewesenes Maß an Spekulation in den Energiemärkten, welche für die Preisexplosion gesorgt haben. Das schlimme an dieser Entwicklung: Es kann jederzeit wieder passieren!

    Wie sollen nun größere Energieverbraucher mit dieser Situation umgehen? Ist es zielführend sein Energiekostenbudget über Festpreise abzusichern und auf diese Weise eine feste Kalkulations-grundlage für ein oder mehrere Jahre zu erhalten? Diese Vorgehensweise, die das Budgetrisiko minimiert, kann dazu führen, dass die Entscheidung über den Festpreis zum falschen Zeitpunkt - also am „falschen Tag“- getroffen wurde. Dabei handelt es sich um das Marktrisiko welches dazu führen kann, dass ein Unternehmen über ein oder mehrere Jahre hinweg keinen marktgerechten Strom- oder Erdgaspreis hat.

    In fast allen europäischen Ländern gibt heute strukturierte Beschaffungslösungen, die es einem Unternehmen ermöglichen Budget- und Marktrisiko gemäß des unternehmenseigenen „Risikoappetites“ in Einklang zu bringen und den Energieeinkauf flexibel an Marktpreisentwicklungen sowie Budgetbedürfnisse anzupassen. Die zu diesem Zweck verfügbaren Beschaffungslösungen sind vielfältig, denn von einem relativ einfachen Einkauf in mehreren Tranchen (Tranchenlösung), der wieder zu einem Festpreis für ein Lieferjahr führt, bis hin zu einem Portfoliomanagement, welches es dem Kunden ermöglicht heute die letzten notwendigen Strom- bzw. Gasmengen für den morgigen Tag auf Spotpreisbasis zu beschaffen, ist alles fast alles verfüg- und verhandelbar.

    Sowie ein Energiekunde sich entscheidet von einem Vertrag mit Festpreislösung Abschied zu nehmen bestehen folgende Herausforderungen:

    • Interne Prüfung welches System für eine Strukturierte Beschaffung umgesetzt werden soll
    • Vergleich von angebotenen Beschaffungslösungen
    • Abwicklung der strukturierten Beschaffung
    • Verfolgung der Marktpreisentwicklungen und deren Auswirkungen auf die Budgetsituation



  • Know how

    Achim Walter

    Achim Walter
    ECG Energie Consulting GmbH

    Ausschreibungspraxis: Erfolgsfaktoren

    Die erfolgreiche Ausschreibung von Energielieferverträgen und anderen Energiedienstleistungen ist immer abhängig von verschiedenen Faktoren in den unterschiedlichen Phasen einer Ausschreibung (Vorbereitung, Ausschreibung & Angebotsauswertung, Vertragsverhandlung & Vertragsabschluss).

    Im ersten Schritt (Vorbereitung) sind die Randbedingungen zu definieren. Hierbei muss u.a. bestimmt werden, was (Strom, Erdgas etc.), wie viel (Leistung, Verbrauchsmenge) und für welchen Zeitraum ausgeschrieben werden soll. Auch ist zu klären, welche Versorgungsmodelle gewünscht sind oder ob vorab eventuell bestehende Altverträge noch gekündigt werden müssen.

    Im nächsten Schritt (Ausschreibung & Angebotsauswertung) erfolgt die Erstellung der benötigten Ausschreibungsdokumente. Hierbei gilt, die Dokumente sollten so kompliziert wie nötig und einfach wie möglich gehalten werden, damit alle angefragten Lieferanten eine gleiche Ausgangsbasis für Ihre Angebotslegung erhalten. In den Dokumenten muss klar erkenntlich sein, welche Randbedingungen zu beachten sind und wie der weitere zeitliche Ablauf der Ausschreibung aussieht. Die sich daran anschließende Angebotsauswertung ist so zu gestalten, dass die verschiedenen Angebote mit zum Teil unterschiedlichen Preiskomponenten vergleichbar gemacht und ausgewertet werden können.

    Im letzten Schritt (Vertragsverhandlung & Vertragsabschluss) werden Vertragsdetails beschlossen (Preis, Zahlungsziel, etc.) und es wird im Idealfall eines der Angebote angenommen. Je nach Umfang der Ausschreibung empfiehlt es sich, die Bestbieter zu Verhandlungsgesprächen ein zu laden um sich ein aktualisiertes und bestenfalls nach Ihren Wünschen optimiertes Angebot vorlegen zu lassen. Es gilt, nicht das günstigste, sondern das wirtschaftlichste Angebot sollte angenommen werden. Der endgültige Vertrag ist dann mit den Ergebnissen der Vertragsverhandlungen zu vergleichen und bei Bedarf zu korrigieren, bevor er angenommen wird.



  • ECG Referenzen

    Auf dieser Seite kommen nicht wir zu Wort, sondern unsere Kunden, die wir gefragt haben, wie sie uns und unsere Arbeit sehen. Über das Ergebnis haben wir uns sehr gefreut, weil es zeigt, dass wir mit der Art und Weise unserer Beratung auf dem richtigen Wege sind: Wir setzen auf individuelle Lösungen im Energiekostenmanagement, die wir gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln und effizient gestalten.

    Und was können wir für Sie tun?

    Südzucker AG Rainer Winge
    Leiter Zentraleinkauf der Südzucker AG
    „Ich empfehle die ECG weiter, und Empfehlungen gebe ich nur, wenn ich zufrieden bin.“

    Südzucker ist mit den Segmenten Zucker, Spezialitäten, CropEnergies und Frucht eines der führenden Unternehmen der Ernährungsindustrie. Mit einer Erzeugung von über 4 Millionen Tonnen Zucker ist die Südzucker-Gruppe europäischer Marktführer im Zuckerbereich. Produktionsstandorte der Unternehmensgruppe gibt es in ganz Europa.

    Die Energie Consulting GmbH ist wegen ihrer umfangreichen Marktkenntnisse und ihrer vielfältigen Erfahrungen in internationalen Kundenprojekten der passende Partner für Südzucker in allen Fragen rund um das Thema Energie. ECG berät uns bei der Bündelung und Beschaffung von Strom und Erdgas für unsere Standorte in Deutschland, Belgien und Frankreich sowie bei der Bewirtschaftung von Grünen Zertifikaten. Dank ECG haben wir sehr vorteilhafte Lösungen bei der Deckung unseres Energiebedarfes gefunden.

    Wir nutzen die Leistungen von ECG bereits seit 1998 und haben das Unternehmen im Laufe der Jahre auch schon erfolgreich weiterempfohlen.

    Axel Springer AG Jörg Schönemann
    Leiter des Zentralen Beschaffungswesens der Axel Springer AG
    „An unseren Entscheidungen zum Strom- und Gaseinkauf und mehr noch an deren Vorbereitung hat die ECG wesentlichen Anteil.“

    Als im Jahre 1998 der Strommarkt liberalisiert wurde und die Preise in großen Schritten fielen, war der Stromeinkauf ohne besondere Fachkenntnisse möglich. Das änderte sich, als eine Vielzahl öffentlicher Abgaben erhoben wurde, die teilweise rückerstattungsfähig waren. Ab 2001 war es dann möglich auch Gas einzukaufen, wodurch der Energieeinkauf noch komplexer wurde. Damit stellte sich die Frage, ob wir für diesen Bereich eine hauseigene Kompetenz aufbauen oder mit einem externen Fachberater zusammenarbeiten wollen. Wir entschieden uns für den Fachberater, was sich bis heute als richtig erweist.

    Wir haben in den vergangenen Jahren mehr als eine Milliarde Kilowattstunden Strom und Gas eingekauft, mit einem Gegenwert von mehr als 100 Millionen Euro. Und wir haben festgestellt, dass wir – auch dank der Beratung durch die ECG – immer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Mengen gekauft haben, wodurch wir im Verhältnis zu den Marktpreisen stets günstig lagen.

    Wieland-Werke AG Ulrich Altstetter
    Vorstand Wieland-Werke AG, Ulm
    „Ich habe in meinem Berufsleben schon mit vielen Beratern gearbeitet und kann an dieser Stelle der ECG eine wirklich hervorragende Referenz ausstellen. Das tue ich gerne und mit voller Überzeugung, weil ich mir sicher bin, dass wir dank der ECG in Energiefragen das Richtige tun.“

    Die Wieland-Werke haben als energieintensives Unternehmen einen prozessbedingt sehr hohen Energieverbrauch. Deshalb besitzen die Themen Energie und Energieeinkauf nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch aus strategischen Überlegungen für uns einen besonderen Stellenwert. Mit der ECG arbeiten wir schon seit über zehn Jahren zusammen. Aus einem Pilotprojekt zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit unseres Kraftwerkes entwickelte sich eine dauerhafte Partnerschaft. Das Unternehmen ist für uns ein sehr kompetenter Partner, mit dem wir unsere Energiefragen diskutieren und von dem wir immer wieder neue Anregungen bekommen. Der Nutzen und der Erfolg der Zusammenarbeit zeigt sich in Energiekosten, die – auch im Branchenvergleich – sehr niedrig sind.

    Henkel KGaA Dr. Thomas Zekorn
    Kraftwerksleiter, Henkel KGaA
    „Wir hatten die Vorstellung, und diese wurde auch so bestätigt, dass die ECG die Anforderungen eines Industriekunden sehr gut aufnehmen und verstehen kann.“

    Für unseren Standort in Düsseldorf mit insgesamt 12.000 Mitarbeitern verschiedener Firmen betreiben wir ein eigenes Kraftwerk, mit dessen Leistung auch eine Stadt mit 100.000 Einwohnern versorgt werden könnte. Zur Konzeptionierung der Energieversorgung für die nächsten 20 Jahre hat uns die ECG bei der Aufnahme und Bewertung der Ist-Situation unterstützt. Ihre fundierte Analyse bildete die Grundlage für die Entwicklung einer eindeutigen Perspektive unserer zukünftigen Energieversorgung.

    Für uns war interessant, dass die ECG nicht aus der theoretischen Beratung kommt, sondern aus einem Unternehmen hervorging, das selbst Energieverbraucher ist. Diese praktische Basis hat sich bei unserer Zusammenarbeit als wichtiger Vorteil erwiesen.

    Andrea Billig
    Geschäftsführerin, BCM Businesscenter für den Mittelstand GmbH
    „Das Ergebnis der Beratung durch die ECG beim Einkauf von Strom und Gas ist für die HerkulesGroup sehr positiv zu bewerten.“

    Die HerkulesGroup ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe mit einer über hundertjährigen Tradition im Großwerkzeugmaschinenbau mit Produktionsstandorten in Deutschland, USA, China und Indien. Unsere Kunden sind international führende Unternehmen der Stahl-, Aluminium-, Folien- und Papierindustrie sowie im Maschinen- und Anlagenbau. Im August 2008 stand die Firmengruppe vor der Aufgabe, die Energiebeschaffung für die deutschen Produktionsstandorte in Siegen, Burbach und Meuselwitz zu optimieren.

    Die Energie Consulting GmbH erarbeitete für die HerkulesGroup ein kundenspezifisches Energiekonzept. Im Mittelpunkt des Konzeptes stand die Bündelung des Energiebedarfs der Standorte. Die Bündelung ermöglichte es, den Gesamtbedarf in Tranchen zu kaufen. Analog wurde der Einkauf von Industriegasen optimiert, so dass durch die Unterstützung seitens der ECG auch bei dieser Position eine positive Umsetzung erzielt wurde.

    Beim nächsten Schritt zur Optimierung wurde die Firmengruppe von der ECG ebenfalls maßgeblich unterstützt. So wurde im Zuge der Förderung nach dem KWK-Gesetz die Investition in ein Blockheizkraftwerk erfolgreich geplant und realisiert.

    GUTEX Claudio Thoma
    Geschäftsführer von GUTEX
    „Langjährige Erfahrung ist der beste Berater für die Zukunft.“ ECG überzeugte uns, diesem Firmenleitsatz gerecht zu werden, und ist seither unser Berater in Sachen Energie.

    GUTEX hat sich über viele Jahre als Qualitätsmarktführer im Dämmstoffmarkt positioniert. Das Wort Nachhaltigkeit ist für GUTEX kein Wunschgedanke. Für die Herstellung der ökologischen Holzfaserdämmung verwendet GUTEX den nachwachsenden Rohstoff Holz, der nur von umliegenden Sägewerken des heimischen Schwarzwaldes bezogen wird.

    ECG berät GUTEX unter anderem bei der Beschaffung von Ökostrom unter qualitativen und ökonomischen Aspekten. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten werden beim Energieeinkauf risikominimierte Beschaffungs- strategien eingesetzt sowie beim Energiebezug Nebenkosten (Netzanschlusskosten, Steuern und Abgaben) optimiert. Weiterhin unterstützt uns ECG bei der Analyse der Wettbewerbssituation zwischen Eigenerzeugung und Fremdbezug von Nutzenergie.

    HAUCK-Gruppe Uwe Schmelzing
    Geschäftsführer der HAUCK-Gruppe
    „Wir haben jemanden gefragt, der sich mit Energie auskennt. Das war 2009 – seitdem ist ECG unser fester Partner in allen Belangen rund um das Thema Energie.“

    Die HAUCK-Gruppe ist mit fast 500 Mitarbeitern eine der größten Lohnhärtereigruppen in Europa und führender Anbieter von technisch anspruchsvollen und komplexen Wärmebehandlungsverfahren. Mit ihrem breiten Leistungsspektrum ist die HAUCK-Gruppe so gut aufgestellt, dass sie nahezu alle gängigen (thermischen wie thermochemischen) Verfahren der Wärmebehandlung standortübergreifend anbieten kann.

    Um auch in den Bereichen außerhalb unseres Kerngeschäftes stets das Beste zu tun, arbeiten wir eng mit Fachberatern zusammen. Mit der ECG haben wir einen Partner gefunden, den wir im wahrsten Sinne des Wortes wärmstens empfehlen können. Mit einem von ECG eigens auf die HAUCK-Gruppe abgestimmten Energie- managementkonzept sind wir optimal beraten und auf ganzer Linie überzeugt. ECG als Partner zu haben ist für uns ein wahrer Gewinn – im wirtschaftlichen wie im übertragenen Sinn.

  • Fallbeispiele  

    Projektbeispiel 1: Abwärmekooperation in Riesa/Sachsen

    Auftraggeber:ESF Elbe-Stahlwerk Feralpi GmbH
    Stadtwerke Riesa, GmbH

    Durchführung der Beratungstätigkeit: Januar bis Juni 2011

    Die Elbestahlwerke Feralpi ESF werden im Januar 2013 eine technisch neue Kühlung für ihren Elektro-Lichtbogenofen in Betrieb nehmen.

    Feralpi Stahl wird die bei der Stahlproduktion entstehende Abwärme nutzen, um Dampf zu erzeugen und diesen an die Stadtwerke Riesa liefern. Die Stadtwerke wiederum werden diesen als Ergänzung für ihre seit Jahren bestehende Dampflieferung an das Reifenwerk der Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH einsetzen. Auf der einen Seite vereint die Kooperation zwei hocheffiziente und umweltschonende Energiegewinnungsprozesse: Abwärmenutzung bei der Stahlproduktion und Kraft-Wärme-Kopplung auf Seiten der Stadtwerke Riesa.

    Bevor es zu dieser Zusammenarbeit kommen konnte, waren mit Hilfe der ECG einige energiewirtschaftlich hochkomplizierte Fragestellungen zu klären.

    Abwärmekooperation in Riesa/SachsenFeralpi-Geschäftsführer Giuseppe Pasini (l.) und Stadtwerke-Geschäftsführer René Röthig bei der Vertragsunterzeichnung

    Das Heizkraftwerk Merzdorf ist die größte Stromerzeugungsanlage der Stadtwerke Riesa. Hier wird nach dem Prinzip Kraft-Wärme-Kopplung elektrische Energie, Fernwärme und Dampf produziert. Die derzeitige Erzeugung erfolgt mit Gasturbine, die nach dem sogenannten Cheng-Cycle arbeitet. Zu klären war mit Unterstützung der ECG vor allem die wirtschaftliche Wechselwirkung der Dampfproduktion im Stahlwerk mit der Dampf- und Stromerzeugung im Heizkraftwerk Merzdorf.

    zum nächsten Fallbeispiel

  • Fallbeispiele  

    Projektbeispiel 2: Blockheizkraftwerk bei mittelständischem Maschinenbau-Unternehmen

    Auftraggeber:BCM

    Durchführung der Beratungstätigkeit:Seit 2009 laufend

    Das mittelständische Maschinenbau-Unternehmen betreibt seit 2010 ein BHKW mit einer elektrischen Nennleistung von 300 kW.

    Blockheizkraftwerk bei mittelständischem Maschinenbau-Unternehmen Blockheizkraftwerk bei mittelständischem Maschinenbau-Unternehmen BHKW-Anlage als Container-Lösung auf dem Gelände des mittelständischen Unternehmens in Siegen

    Die Gesamtinvestitionen lagen bei rund 350.000 €

    Aufgaben der ECG waren u.a.:

    • Erstellung des KWK-Konzepts mit grober Dimensionierung
    • Wirtschaftlichkeitsuntersuchung verschiedener Varianten
    • Herstellerneutrale Empfehlung
    • Begleitung der Inbetriebnahme und Antragstellungen im Rahmen der Energiesteuer- und KWK-Gesetzgebung
    • Überwachung der jährlichen Einsparungen und Formalitäten

    Die erzielten Kosteneinsparungen führen zu einer Amortisationszeit von weniger als drei Jahren.

    zum nächsten Fallbeispiel

  • Fallbeispiele  

    Projektbeispiel 3: Gasausschreibung im Schweizer Erdgasmarkt

    Auftraggeber:Papierfabrik Utzenstorf AG

    Durchführung der Beratungstätigkeit:Seit Juli 2009

    Die Papierfabrik Utzenstorf betreibt ihren Produktionsstandort in der Schweiz zur Herstellung von hochwertigen Zeitungsdruckpapieren. Hierbei werden 25 Prozent des gesamten Altpapieraufkommens in der Schweiz allein von Utzenstorf Papier verarbeitet.

    Damit einhergehend ist der Erdgasbedarf zur Altpapieraufbereitung und zur Papierherstellung ein erheblicher Kostenfaktor für die Papierfabrik.

    Um diesen Kostenblock zu optimieren, muss die Papierfabrik Utzenstorf alle ihr offen stehenden Möglichkeiten – auch vor dem Hintergrund der noch verhaltenen Liberalisierung des Schweizer Erdgasmarkts – nutzen.

    In Zusammenarbeit mit ECG wurde ein Konzept der Erdgasbeschaffung entwickelt, welches durch innovative Beschaffungsmodelle eine größere Transparenz und ein aktives Einbinden der Erdgasbeschaffung in die allgemeine Unternehmensstrategie ermöglichen.

    Gasausschreibung im Schweizer ErdgasmarktDas Produktionsgelände der Papierfabrik in Utzenstorf (CH)

    Durch das Einbinden einer Vielzahl – auch ausländischer – Anbieter in den Ausschreibungsprozess konnte das entwickelte Konzept erfolgreich umgesetzt und eine Kostenoptimierung und Transparenzsteigerung realisiert werden.

    zum ersten Fallbeispiel

  • Partner & Verbände  

    Die ECG unterstützt zahlreiche namhafte Verbände in energiewirtschaftlichen Fragestellungen und führt gemeinsame Projekte (z. B. Einkaufsringe) durch.

    Partnerverbände

     

    Partnerunternehmen

     

    Mitgliedschaften der ECG

    • Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e.V.
    • Bundesverband Materialwirtschaft Einkauf und Logistik e.V.
    • Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger e.V.

     

    Energiewirtschaftlich interessante Links

  • Auszeichnungen  

    Wir bedanken uns ganz herzlich für die verliehenen Auszeichnungen, die uns nicht nur Bestätigung unserer geleisteten Arbeit sind, sondern vor allem auch Ansporn, uns weiter zu verbessern und auch zukünftig unsere Geschäftspartner mit unserer Arbeit zu überzeugen.

    2014

    EJOT Lieferantenpreis

    In der Kategorie „Unterstützende Prozesse“ erhielt die Energie Consulting GmbH 2014 die Auszeichnung als „Beratungsunternehmen des Jahres“.

    (PDF, 850 KB)

    2012

    Axel Springer AG Konzerneinkauf

    In der Kategorie „Service 2012“ wurde die Energie Consulting GmbH vom Konzerneinkauf der Axel Springer AG mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

    (PDF, 380 KB)

    2011

    Fachverband Werkzeugindustrie e.V.

    Der Fachverband Werkzeugindustrie e.V. gratulierte der Energie Consulting GmbH 2011 zum 25jährigen Bestehen.

    (PDF, 360 KB)

  • Kontakt

    Energie Consulting GmbH

    Wilhelm-Leonhard-Straße 10
    D-77694 Kehl-Goldscheuer

    Wegbeschreibung (PDF)


    Sekretariat

    Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

    Svenja Just und Kirsten Frey

    Telefon+49 (78 54) 98 75 - 0
    Telefax+49 (78 54) 98 75 - 200
    info@ecg-kehl.de


    Pressekontakt


    Thomas Pfaff Kommunikation
    Dr. Antonia Green
    Höchlstraße 2
    81675 München

    Telefon+49 (89) 99 24 96-51
    Telefax+49 (89) 99 24 96-53
    kontakt@pfaff-kommunikation.de

  • Energie Consulting GmbH

    AnschriftWilhelm-Leonhard-Straße 10
     D-77694 Kehl-Goldscheuer
    Telefon+49 (78 54) / 98 75 - 0
    Telefax+49 (78 54) / 98 75 -200
    E-mailinfo@ecg-kehl.de

    Gerichtsstand Amtsgericht Freiburg
    HandelsregisterHRB 371670
    USt-ID.DE 205796007
    SteuernummerFinanzamt Offenburg 14003/50558

    GeschäftsführerDr. Jürgen Joseph (Sachverständiger für Energiewirtschaft)
     Dr. Wolfgang Hahn (Energie- und Umweltmanagement)
     Wolfgang Doll (kaufm. Leitung)
     Jörg Scheyhing

    Inhaltlich verantwortlich gem. §10 Abs. 3 MDStVDr. Jürgen Joseph, Dr. Wolfgang Hahn, Wolfgang Doll, Jörg Scheyhing

    Technische RealisierungLinusContent

    FotografieECG
    (teilweise mit freundlicher Genehmigung durch unsere Kunden)
    Getty Images
    iStockphoto international
    Grossmann Architekten Kehl

    Disclaimer Die auf dieser Site angegebenen, externen Links führen zu fremden Seiten. Nach dem Anklicken des Links geraten Sie automatisch auf die fremde Seite. Aus rechtlichen Gründen weisen wir Sie darauf hin, dass wir keinerlei Einfluss auf Inhalt und Gestaltung der verlinkten Websites haben. Meinungen, Darstellungen oder Äußerungen jedweder Art auf den verlinkten Seiten stellen nicht unsere, sondern die des jeweiligen Inhabers der verlinkten Website dar.

    Die Website der ECG kann grundsätzlich anonym genutzt werden. In den Bereichen, die die Eingabe persönlicher Daten erfordern (z.B. Kontaktformular), werden diese Daten soweit erforderlich gespeichert, aber in keinem Fall an Dritte weitergeleitet.