BEHG Carbon Leakage Verordnung (BECV)

Um was geht es bei der BECV und wer kann davon profitieren?

Um was geht es bei der BECV?

Seit Anfang 2021 unterliegen viele Unternehmen höheren Belastungen durch das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG). Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen Unternehmen nicht zu gefährden, hat die Bundesregierung eine Verordnung verabschiedet, welche das produzierende Gewerbe vom nationalen CO2-Emissionshandel entlasten soll.

Zur Entlastung sind verschiedene Branchen vorgesehen, welche im Folgenden aufgeführt werden. Die Branchenzugehörigkeit allein reicht allerdings nicht aus. Betroffene Unternehmen müssen deren erheblichen wirtschaftlichen Belastungen im Zusammenhang mit dem CO2-Emissionshandel nachweisen können.

BECV-RECHNER

Wie hoch ist die mögliche BEHG Belastung für mein Unternehmen?

Welchen Zeitraum möchten Sie betrachten?

Jahr

Welchem Sektor ist Ihr Unternehmen zugeordnet?

Sektor

Wie hoch ist der Erdgasverbrauch Ihres Unternehmen, welcher nicht über den europäischen Emissionshandel abgedeckt ist?

Erdgasverbrauch pro Jahr (in kWh)

Die Mehrkosten (CO2-Kosten) nach BEHG (nur für Erdgas ) betragen

für das Jahr
0,00 Euro/Jahr

Welche Entlastung nach BECV ist für mein Unternehmen möglich?

Wie hoch ist die voraussichtliche Bruttowertschöpfung Ihres Unternehmens für diesen Betrachtungszeitraum?

in Euro/Jahr

Welcher Anteil des Brennstoffverbrauches ist dem Sektor zuzurechnen?

in Prozent

Die durch das BECV mögliche Entlastung beträgt

für das Jahr
0,00 Euro

Die Energie-Experten der ECG prüfen gerne verbindlich für Sie die Belastungen, die durch das BEHG entstehen, und ob sie diese durch das BECV reduzieren können.

Fragen Sie uns an.

Alexander J. Henze

Ihr Ansprechpartner für Fragen zur BECV

Alexander Henze,
Partner

e-Mail: digital@ecg-kehl.de
Tel. 0800 – 183 3 183

FAQ - BEHG Carbon Leakage Verordnung (BECV)

Betrifft die BEHG-Carbon-Leakage-Verordnung (BECV) mein Unternehmen?

Damit Ihr Unternehmen vom BECV profitieren kann, müssen Sie Produkte die den aufgeführten Sektoren zugehörig sind herstellen und entsprechend im internationalen Wettbewerb stehen.

Welche weiteren Voraussetzungen muss mein Unternehmen erfüllen um von der BECV zu profitieren?

Ja, es muss nachgewiesen werden, dass ein Energiemanagementsystemen nach ISO 50001 oder ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem (EMAS) im Einsatz ist. Unternehmen mit einem Energieverbrauch welcher kleiner als 10 GWh/a ist, können auch ein Energiemanagementsystem nach ISO 50005 betreiben oder Mitglied in einem Energieeffizienz- oder Klimaschutznetzwerk sein.

Ab wann kann die Beihilfe beantragt werden?

Der Antrag zur Beihilfe nach der BEHG-Carbon-Leakage-Verordnung (BECV) ist immer im Folgejahr bis zum 30.06. zu stellen und wird bei positive Bewilligung an das Unternehmen ausgezahlt.

Ist die gesamte Brennstoffmenge meines Unternehmens beihilfefähig?

Nein, es ist nur die Menge relevant, welche für die Produktion der beihilfefähigen Produkte entsprechend der Klassifizierung des jeweiligen Sektors benötigt wird.

Kann der Beihilfebetrag frei verwendet werden?

Nein, ein Teil des Beihilfebetrags muss zur Umsetzung der Energieeffizienzmaßnahmen im Unternehmen eingesetzt werden, sofern diese wirtschaftlich sind.

Gibt es einen Selbstbehalt bei der beihilfefähigen Brennstoffmenge?

Ja, der Selbstbehalt liegt bei 150 Tonnen CO2. Alle Mengen die darüber liegen, werden vom BECV begünstigt.

Um was geht es beim Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG)?

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) bepreist die Emissionen welche aus der Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Heizöl, Erdgas, Benzin oder Diesel entstehen.

Das BEHG ist Bestandteil des Klimaschutzpakets, welches die Bundesregierung im Jahr 2019 erlassen hat.

Weitere Informationen zum BEHG finden Sie hier.

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