Elektromobilität im Unternehmen

Wallbox oder Ladesäule – welches Konzept für Ladeinfrastruktur und Abrechnung benötigt ein Unternehmen?

Mit dem Einsatz von Elektromobililität und entsprechender Ladeinfrastruktur können Unternehmen aktiv zu einem nachhaltigen Umgang mit Energie beitragen.

Die heutigen Elektrofahrzeuge und Plugin-Hybride bringen diverse Ladeschnittstellen mit sich. Standards sind beispielsweise CHAdeMO, Typ 2 oder auch Combo 2 Steckdosen.

Davon abhängig ist die Bereitstellung der Ladeinfrastruktur. Hierbei muss die Art der Ladeeinrichtung z. B. Wallbox oder Ladesäule als auch die bereitzustellende Leistung berücksichtigt werden. Man unterscheidet nach Wechselstrom (AC) oder Gleichstrom (DC). Dies hat wiederum Einfluss auf die Ladedauer des Fahrzeugs.

Auch die Art der späteren Abrechnung muss in einem Ladeinfrastrukturkonzept berücksichtigt werden. Wird die Energie kostenlos bereitgestellt oder den einzelnen Nutzern transparent abgerechnet.

FAQ: Ladeinfrastruktur für Elektromobilität im Unternehmen

1. Was sind die technischen Anforderungen an eine Ladeinfrastruktur?

Wer vor der Aufgabe steht eine Ladeinfrastruktur in seinem Unternehmen zu etablieren muss die technischen Anforderungen genau prüfen:

Welche Fahrzeuge werden zukünftig eingesetzt und welche Ladeleistung und Steckdosen benötigen diese?

Wenn man nur ein Fahrzeuge laden möchte reicht eine einfach Wallbox aus. Diese kann das Fahrzeug während der Arbeitszeit des Mitarbeiters aufladen. Bei deni den Anschlüssen müssen die verschiedenen Standards beachtet werden: In Europa sind Typ2 Stecker etabliert, aber auch CHAdeMO oder CCS-Stecker finden Verwendung. Je nach Steckertyp sind unterschiedliche Ladegeschwindigkeiten möglich.

Wie schnell müssen die Fahrzeuge geladen werden? Ladesäulen können entweder mit Wechselstrom (AC) oder mit Gleichstrom (DC) betrieben werden. Sofern einzelne Fahrzeuge nicht innerhalb von kurzer Zeit voll aufgeladen werden müssen, reicht die langsamere Ladegeschwindigkeit eines Wechselstromanschlusses aus. Falls betriebliche Vorgaben beispielsweise für Lieferfahrzeuge schnelles Laden erfordern werden Ladesäulen mit Gleichstrom benötigt, die das Fahrzeug doppelt so schnell laden können.

2. Welche energiewirtschaftlichen Fragen sind zu beachten?

Bei der Installation von Ladeinfrastrukturen müssen technische und kaufmännische Aspekte berücksichigt werden: Sofern mehrere Fahrzeuge parallel geladen werden, muss auf die Netzanschlusskapazität des vorhandenen Netzanschlusses geachtet werden. Wenn die Leistungsspitze die vorhandene Netzanschlusskapazität überschreitet kann ein Baukostenzuschuss vom Netzbetreiber fällig werden. Dieser sorgt dafür, dass die bereitgestellte Leistung und Leitungsinfrastruktur am Netzübergabepunkt zu der tatsächlich benötigten Leistung passt.

Auch steuerliche Fragen müssen im Vorfeld bedacht werden. Sofern es sich um ein produzierendes Unternehmen handelt, kann die Entlastung von der Stromsteuer beantragt werden. Dies gilt jedoch nicht für Strommengen welche für das Aufladen von Elektrofahrzeugen oder Plugin-Hybriden verbraucht werden. Diese Mengen müssen somit separat gemessen und bei der Antragstellung abgegrenzt werden.

3. Welche Lösungsansätze und Modelle passen zu meinem Unternehmen?

Neben der Bereitstellung der Ladeinfrastruktur muss auch geklärt werden, ob und wie die bereitgestellte Energie gegenüber den Mitarbeitern zur Abrechnung kommt. Auch bei den Nutzern von Dienstwagen ist zu klären, ob diese Zuhause laden können und wie dies dem Arbeitgeber abzurechnen ist.

Bei der Einführung von Elektromobililität im Unternehmen dürfen die Förderprogramme nicht vergessen werden. E-Mobility wird auf Bundesebene und kommunaler Ebene mit verschiedenen Programmen aktiv gefördert und erleicht Unternehmen damit die Investition.

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Wie kann ECG dabei unterstützen?

ECG unterstützt Ihre Kunden bei einem nachhaltigen Umgang mit der Energie. Dazu zählt auch der intelligente und zukunftsorientierte Umgang mit Elektromobilität.
  • 1

    Anforderungen erheben und IST-Situation erfassen

    Klären der konkreten technischen und energiewirtschaftlichen Anforderungen und Vor-Ort Begehung zum Erfassen der technischen Gegebenheiten

  • 2

    Ausschreibung und Anbieterauswahl

    Anfrage und Verhandlung mit E-Mobility-Anbietern

  • 3

    Begleitung der Implementierung

    Begleitung der Installation und Bereitstellung der Ladeinfrastruktur und Abrechnungssystemen. Empfehlung zu energiewirtschaftlichen Handlungsfeldern wie Stromsteuer oder Netzanschluss.

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Alexander Joncic

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