Strompreis 2021 für Unternehmen

Wie setzt sich der Strompreis für die Industrie zusammen?

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Der Strompreis für ein Unternehmen setzt sich aus drei Kategorieren zusammen: Der Energiepreis, die Netzentgelte und die Steuern, Abgaben und Umlagen.

Energiepreis

Damit Energie verbraucht werden kann, muss diese zuerst produziert werden. Die dafür anfallenden Kosten sowie vertriebliche Kosten und Margen werden über den Energiepreis abgebildet. Der Energiepreis ist wettbewerblich beinflussbar und kann beispielsweise mit einer Stromausschreibung oder einem flexiblen Tranchenliefervertrag optimiert werden.

Netzentgelte

Die Netzentgelte setzen sich zusammen aus Arbeitspreis, Leistungspreis und Mess- und Abrechnungsentgelten. Sie richten sich nach der Verbrauchsstruktur Ihres Unternehmens und der Netzanschlusssituation. Sie können durch Inanspruchnahme von Sonderentgelten wie der atypischen Netznutzung, der intensiven Netznutzung oder der singulären Netznutzung reduziert werden.

Steuern, Abgaben und Umlagen

Die Bestandteile der Steuern, Abgaben und Umlagen sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Die folgenden Preise für das Jahr 2021 werden nachfolgend beschrieben:

Die abschaltbare Lasten-Umlage steigt im Jahr 2021 auf 0,009 ct/kWh.

Die EEG-Umlage sinkt 2021 auf 6,500 ct/kWh aufgrund des von der Bundesregierung beschlossenen Konjunkturpaketes.

Die Konzessionsabgabe für Sondervertragskunden liegt 2021 unverändert bei 0,110 ct/kWh. Deren Grenzpreis beträgt vorläufig 13,920 ct/kWh und bezieht sich auf das Kalenderjahr 2020.

Der Regelsatz der KWKG-Umlage steigt im Jahr 2021 auf 0,254 ct/kWh (2020: 0,226 ct/kWh).

Der Regelsatz der Offshore-Netzumlage sinkt im Jahr 2021 auf 0,395 ct/kWh.

Die §19 StromNEV-Umlage steigt in der Kategorie A, in den Kategorien B und C bleibt die gesetzlich festgelegte Höhe gleich:

  • Verbrauch bis 1.000.000 kWh/a je Letztverbraucher und Abnahmestelle
    (Letztverbraucherkategorie A): 0,432 ct/kWh. (2020: 0,358 ct/kWh)
  • Verbrauch über 1.000.000 kWh/a je Letztverbraucher und Abnahmestelle
    (Letztverbraucherkategorie B): 0,050 ct/kWh.
  • Verbrauch über 1.000.000 kWh/a je Letztverbraucher und Abnahmestelle wenn das Unternehmen ein stromkostenintensives Unternehmen des produzierenden Gewerbes ist (Letztverbraucherkategorie C): 0,025 ct/kWh.

Der Regelsatz für die Stromsteuer liegt unverändert bei 2,050 ct/kWh. Eine Rückerstattung oder Befreiung ist unter verschiedenen Bedingungen möglich, erfordert aber ab 01.01.2021 eine mess- und eichrechtskonforme Messung.

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Wie kann ich den Strompreis senken?

Da der Energiepreis ein wettbewerblicher Faktor ist, kann mit der Durchführung einer Stromausschreibung ein optimaler Festpreis oder Tranchenvertrag ermittelt werden. Wir unterstützen Sie dabei!

Die Netzentgelte können über Inanspruchnahme von Sonderentgelten im Bereich der atypischen Netznutzung, der individuellen Netznutzung und der singulären Netznutzung reduziert werden. Ob Sie die Auflagen hierfür erfüllen, finden wir gerne für Sie heraus!

Die Steuern, Abgaben und Umlagen lassen sich mit der Nutzung von Sondertatbeständen und Rückerstattungsverfahren zum Teil erheblich reduzieren. Wir prüfen für Sie, welche Regelungen Sie nutzen können!

Joerg Scheyhing

Ihr ECG-Ansprechpartner für die Optimierung Ihrer Stromkosten

Jörg Scheyhing,
Geschäftsführer

e-Mail: digital@ecg-kehl.de
Tel. 0800 – 183 3 183

Die ECG ist das größte unabhängige Beratungsunternehmen in Energiefragen in Deutschland und Europa.

Wenn es um den Einkauf und den Einsatz von Strom und Erdgas geht, das Management von Emissionsrechten, das Aufdecken von Einsparpotenzialen und die Wahrnehmung von staatlichen Regularien, aber auch von Fördermitteln:

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